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Nachricht vom 21.05.2009    

SPD für den Erhalt des Gehweges

Für den Erhalt des Gehweges an der L 282 hat sich die Niederfischbacher SPD ausgesprochen. Auch mit den "Leerständen" entlang der Konrad-Adenauer-Straße beschäftigten sich Mitglieder von Fraktion und Vorstand anlässlich einer Ortsbegehung.

Niederfischbach. Die SPD wird sich im Interesse der Verkehrs-Sicherheit weiterhin für den Erhalt des Bürgersteiges entlang der L 282 bis zur Shell-Tankstelle einsetzen. Dies war das Ergebnis eines Ortstermins von Mitgliedern des Vorstandes und der Fraktion. Wie berichtet, plant die Gemeindeverwaltung im Zuge des Ausbaus der Landesstraße auf die Sanierung des Gehweges zu verzichten mit dem Argument, auf diese Weise Kosten in Höhe von 30.000 Euro einzusparen. Eine Summe, die sich den Sozialdemokraten nicht erschließt. "Laut Vertrag zwischen Land und Ortsgemeinde trägt das Land den größten Teil der Kosten. Die Gemeinde muss einen Eigenanteil von rund 83 Euro pro Meter Gehweg bezahlen. Bei einer Länge von etwa 100 Metern reden wir über 8300 Euro", so die Rechnung der SPD, die diese Summe für die Sicherheit der Menschen als gut angelegt findet. Die öffentliche Aussage der CDU-Spitze, das Geld für den Gehweg sei in den Dreck geworfen, weisen die Sozialdemokraten entschieden zurück.
Mehr Verkehrssicherheit wird auch für den Asdorftal-Radweg in Höhe der Abzweigung Wittumhof Straße gefordert, wo es immer wieder zu brenzligen Begegnungen mit abbiegenden Pkw komme. Die SPD regt die Installation von Barrieren an, die Radfahrer im Interesse der eigenen Gesundheit zur Reduzierung der Geschwindigkeit zwingen, wie sie beispielsweise vor der Asdorfbrücke im Zuge der Betzelseifen Straße existieren.
Die Genossinnen und Genossen führten sich bei ihrer Ortsbegehung erneut die vielen Leerstände und fehlenden Einkaufsmöglichkeiten entlang der Konrad-Adenauer-Straße vor Augen. "Wo ist die aktive Wirtschaftsförderung des Bürgermeisters und der Ortsgemeinde?", fragte sich nicht nur Bürgermeisterkandidat Robert Frisch. Die SPD kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Verwaltung in Kirchen, für die zu diesem Thema nur das Gewerbegebiet Molzberg einfalle. Frisch erklärte, bei einem Wahlerfolg das Problem offensiv anzugehen und alles dafür zu tun, um dieser "erschreckenden Entwicklung" entgegenzuwirken.
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Foto: Die SPD informierte sich über die Pläne zur Sanierung der L282 und fordert den Erhalt des Gehweges bis zur Tankstelle.


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