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Nachricht vom 25.05.2009    

SPD: In Niederfischbach viel zu tun

Das Erscheinungsbild der Skater-Anlage und der Spielplätze in Niederfsichbach kritisiert die örtliche SPD. Hier gebe es noch einiges zu tun, meinen die Sozialdemokraten, die sich auf einen Ortsrundgang begeben hatten.

Niederfischbach. "Niederfischbach lebens- und liebenswert gestalten" hat sich die SPD als Ziel gesetzt. Dass es in diesem Bereich noch viel zu tun gibt, davon konnten sich die Sozialdemokraten bei einer Ortsbegehung mit Bürgermeisterkandidat Robert Frisch entlang des Asdorftal-Radweges überzeugen.
So bot das Erscheinungsbild der Skater-Anlage zahlreiche Anlässe zur Kritik, angefangen bei der fehlenden Bepflanzung, dem defekten Basketballkorb oder der "fehlkonstruierten" Rollschuh-Fläche, die im Winter geflutet und als Eislaufbahn hätte genutzt werden sollen. "Die SPD hatte bereits bei der Bauausführung darauf hingewiesen, dass die verlegten Randsteine für diese Zwecke zu niedrig sind", erklärte Fraktionssprecherin Bettina Schwarz-Bender. Neben der viel zu unebenen Oberfläche sei außerdem der Gully falsch angelegt worden, wodurch Regenwasser nicht abfließen könne und große Pfützen zurückblieben. Mit Interesse habe man in einer aktuellen Veröffentlichung der CDU lesen können, dass diese die Skater- und Bikeanlage als "fertig gestellt" bezeichnet. Die Ansprüche der SPD lägen offenbar höher.
Das Umfeld der Skater-Anlage sei optisch ebenso unattraktiv und ungepflegt wie die meisten Spielplätze im Ort, meinen die Genossinnen und Genossen. Beim Spielplatz am ehemaligen Bahnhof sei inzwischen die defekte Schaukel komplett abmontiert worden. Wenig einladend präsentiere sich der "Sandkasten" - in Wirklichkeit ein aufgeschütteter Sandhaufen ohne Einfassung. Man dürfe sich nicht wundern, dass der Sand auch für "andere Zwecke" benutzt werde, so die SPD, die in diesem Zusammenhang an die betreffenden Hundehalter appelliert, für ihre Vierbeiner die vorhandenen "Hundetoiletten" entlang des Radweges zu nutzen.
In Augenschein genommen wurde auch das Gelände des zukünftigen Bürgerparks. "Das Projekt findet in der Öffentlichkeit breite Zustimmung", freute sich Frisch, der in diesem Zusammenhang an die Initiative der SPD erinnerte. "Die SPD-Fraktion hatte bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Einrichtung einer Begegnungsstätte für alle Generationen angeregt, als andere noch über eine Asphaltierung der Fläche mit Wohnbebauung diskutierten", bestätigte Fraktionssprecherin Bettina Schwarz-Bender.
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Foto: Vielseitige Verwendung findet der "Sandkasten" auf dem Spielplatz am Asdorftalradweg in Höhe des ehemaligen Bahnhofs.


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