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Nachricht vom 25.04.2017    

Osterchoräle schallten über die Stadt Wissen

In diesem Jahr kann der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde auf sein 70jähriges Bestehen zurückblicken. In dem Geburtstagsjahr gab es nun den musikalischen Ostergruß nicht wie sonst vom Kucksberg, sondern von der Dachterasse des Walzwerkes Wissen

Die musikalische Osterbotschaft bot der Posauenchor in diesem Jahr von Dachterrasse des Walzwerkes in Wissen. Fotos: pr

Wissen. Was damals im Sommer 1947 mit zunächst nur einem Jungen begann, setzte sich kurz danach mit vier weiteren jungen Bläsern im Alter zwischen 14 und 16 Jahren fort. Bald entwickelte sich unter der Leitung von Gustav Müller eine bis heute andauernde Chorarbeit, in der sich zur Zeit 26 Bläserinnen und Bläser einschließlich zwei Jungbläsern engagieren unter dem Leitspruch „Gott loben, das ist unser Amt.“

In der der Festschrift zum 50jährigen Jubiläum 1997 ist unter der Überschrift „Wirken in der Öffentlichkeit“ folgendes nachzulesen: "Der Chor hat von Anfang an durch sein Choralblasen am Heiligabend an verschiedenen Plätzen in Wissen und von der Höhe des Kucksberges am Oster- und Himmelfahrtsmorgen auf Christi Geburt, seine Auferstehung und die Himmelfahrt hingewiesen.“ Zwischenzeitlich hat sich einiges verändert, doch der Einsatz am Ostermorgen auf dem Kucksberg ist geblieben.

Nun ist es dem Posaunenchor erstmals gelungen, das Osterfest an anderer Stelle einzuläuten. Von der Dachterasse im ehemaligen Laborgebäude des Wissener Walzwerks brachten die Posaunen, Trompeten und Hörner die Auferstehung Christi Wissens Bevölkerung zu Gehör. Traditionsgemäß eröffnete man das Osterblasen mit "Christ ist erstanden". "Erschienen ist der herrlich Tag", "Ostern, Ostern, Frühlingswehen" oder auch ein neuerer Choral "Der schöne Ostertag" gehören zum Osterprogramm. Es waren diesmal zu Ostern 20 Bläserinnen und Bläser im Einsatz.

Im Ostergottesdienst in der evangelischen Kirche gab es als Eingangsstück die "Nordic Fanfare und Hymn" von Jacob de Haan. Die Gemeinde begleitete man gemeinsam mit der Orgel bei zwei neueren Osterliedern: "Wort, das lebt und spricht" und "Christ, der Herr, ist heut erstanden". Als Ausgangsstück hatte man "Für den König" von Albert Frey gewählt.

Besonders die Eingangsfanfare erstrahlte durch ein neu restauriertes Instrument. Der Tiefbass des Chores ist seit Anfang diesen Jahres wieder im Einsatz. Alle sind dankbar, dass Philipp Eitelberg von seiner Trompete im letzten Jahr in den Bass übergewechselt ist und sich mittlerweile dem tiefsten Instrument, welches dem Chor zur Verfügung steht, widmet.
Ein Dank gilt in diesem Jahr der Firma Brucherseifer, die es ermöglichten "über den Dächern von Wissen" (der Dachterrasse in der Walzwerkstrasse) den Ostergruß erschallen zu lassen.


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