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Nachricht vom 26.04.2017    

Zweiter Workshop zu Geschäftsmodelle Industrie 4.0

Unter der Überschrift "Geschäftsmodelle in der Industrie 4.0" fand kürzlich der zweite Teil der Workshop-Reihe Zukunftsupdate Kreis Altenkirchen statt. Digital in NRW - das Kompetenzzentrum für den Mittelstand und die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen luden hierzu in das Unternehmen Schmidt Zerspanungstechnik GmbH in Herdorf ein.

Die Teilenhmenden des zweiten Zukunftsupdate-Workshops. Foto: KV

Herdorf/Kreisgebiet. Viele Unternehmen begreifen die Veränderung durch Industrie 4.0 als Chance, andere halten noch an ihren klassischen Geschäftsmodellen fest. Obwohl gerade die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen und somit die Anpassung an den digitalen Wandel im Laufe der Zeit die Spreu von Weizen trennt. In diesem Workshop wurden die Teilnehmer, die sowohl aus Geschäftsführern, als auch aus Fachexperten bestanden, in einem Mix aus Vorträgen, Arbeits- und Diskussionsphasen an diese Thematik herangeführt.

Im Vordergrund der Veranstaltung standen der Austausch und die Kommunikation untereinander. Die Teilnehmer wurden in zwei Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen sie alternative Geschäftsmodellmuster auf das eigene Unternehmen übertragen sollten. Im Anschluss an die Arbeits- und Diskussionsphase folgte die Ergebnispräsentation, in der die Gruppen Ihre Ansätze vorstellten.

„Das Thema Geschäftsmodelle und deren Wandel begleitet uns täglich. Entweder man entwickelt sich weiter, oder man geht in der Masse unter“, so resümierte Wolfgang Otterbach, Geschäftsführer von Schmidt Zerspanungstechnik GmbH, der ebenfalls an dem Workshop teilnahm. Der Workshop-Charakter und die lockere Atmosphäre kamen bei allen Beteiligten gut an.



„Wir wollten den Teilnehmern mit dieser Veranstaltungsreihe nicht bloß interessante Informationen übermitteln, sondern auch durch den intensiven Austausch untereinander das regionale Netzwerk fördern“, erklärte Tim Kraft, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen.

Die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells lässt sich allerdings nicht anhand eines festgelegten Musterbeispiels vollziehen, sondern bedarf einer stetigen und individuellen Anpassung an die eigene Unternehmenspolitik. „Der Wettbewerb wird in Zukunft nicht mehr nur zwischen Produkten oder Prozessen stattfinden, sondern vor allem auch zwischen Geschäftsmodellen. Wir sprechen hier von einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens im Zeitalter von Industrie 4.0“, ergänzte Denise Sagner, Referentin vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik abschließend zum erfolgreichen Workshop.


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