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Nachricht vom 28.05.2009    

Alle haben die Jägerprüfung bestanden

14 Jungjäger haben die diesjähige Prüfung bestanden. Vorausgegangen war eine einjährige, intensive Ausbildung. Die Bestnote gab es für eine Frau - Alexandra Reifenhäuser.

Elkhausen. Zur Begrüßung ließen die Jagdhornbläser Betzdorf-Kirchen/Oberes Siegtal unter Bernd Käuser ihre Hörner erschallen. Doch so recht genießen konnten die 14 Jagdschein-Anwärter im und am Haus Marienberge in Elkhausen die Klänge erst später - als nämlich Kreisjagdmeister Josef Weitershagen verkündete: "Alle haben bestanden." Groß war die Freude der Prüflinge, aber auch der Mentoren, die sich in diesem Augenblick ebenfalls der Früchte einer einjährigen intensiven Ausbildung sicher sein konnnten. Nach dem Schießen mit Büchse, Flinte und Kurzwaffe sowie der schriftlichen Prüfung kam es im Haus Marienberge zum finalen mündlich-praktischen Teil der Jägerprüfung 2009.
Weitershagen verwies auf merklichen Leistungs-Abfall gegenüber der schriftlichen Prüfung. Dort war es möglich, alle möglichen Fragen via Internet in Erfahrung zu bringen. Man konnte also die Antworten erarbeiten und bei entsprechend gutem Gedächtnis auf Abruf parat haben. Das ist in Zukunft aber nur noch die halbe Miete, weil schriftlicher und mündlich-praktischer Teil laut Prüfungsordnung ab dem nächsten Jahr das gleiche Gewicht haben. "Alle haben gearbeitet", befand Weitershagen zusammenfassend. Daher sei auch der verdiente Erfolg nicht ausgeblieben. Sein Wunsch: Waidmannsheil!
In Vertretung des Kreisgruppen-Vorsitzenden Alois Trapp äußerte sich Helmut Hilpisch anerkennend zum "lobenswerten" Niveau der Jungjägerschaft. Er wies allerdings darauf hin, dass auch die jagdlichen Mentoren, sie begleiten und unterweisen die Neulinge ein Jahr lang, durchaus nicht über jede kritische Betrachtung erhaben sind. Auch sie müsse man sich von Zeit zu Zeit "mal vornehmen". Hilpisch empfahl, die gemeinsamen Anliegen auch im Verband sinnvoll und wirksam zu vertreten.
Die Prüfungsbeste Alexandra Reifenhäuser hatte 119 von 120 Fragen in Rekordzeit richtig beantwortet, was zur Traumnote von 1,25 führte. Mit der Note 1,5 kam Manfred Fischer auf den zweiten Platz. Allen Anwesenden präsentierte der Kreisjagdmeister unter dem Motto "Wer bin ich?" einen präparierten Vogel, der sich als eine auch im Westerwald heimische Wacholderdrossel (Grammetsvogel) entpuppte.
Nach getanen Taten entspannten sich Juroren und Jungjäger bei jagdlichen Klängen und leckeren Sachen vom Grill, den Alfred Bay nebst Helfern in perfekter Weise beschickte. (ho)
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Sie bestanden die Jägerprüfung 2009. Von links Petra Berger, Horst Bender, Benedikt Wagener, Thomas Schneider, Manfred Fischer, Heiko Wirths, Benedikt Volkening, Justus Buchen, Thomas Stöcker, Robert Schaefer, Alexandra Reifenhäuser, Sven Reuber, Martino Memmi und Alexander Schmidt. Foto: Buchen


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