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Nachricht vom 03.05.2017    

Zoo Neuwied hat Ambon-Segelechse - einzigartig in Deutschland

Im Exotarium im Zoo Neuwied gibt es immer wieder, auch für Stammbesucher, Neues zu entdecken. Sei es durch die regelmäßige Umgestaltung der Terrarien oder neue Tierarten, die mit anderen in den Terrarien vergesellschaftet werden. Durch Vergesellschaftung von Arten, die sich auch den natürlichen Lebensraum teilen, kann die Haltung im Zoo verbessert werden.

Ambon-Segelechse. Foto: Zoo Neuwied

Neuwied. Nun ist im Zoo Neuwied eine Reptilienart eingezogen, die in keinem anderen deutschen Zoo zu sehen ist, somit einzigartig in Deutschland: die Ambon-Segelechse.

Die Ambon-Segelechse ist die größte Agamenart der Welt, wobei zwei Drittel der Körperlänge auf den Schwanz entfallen. Namensgebend für die Segelechsen ist das große Hautsegel auf dem Schwanz, das bis zu drei Zentimeter hoch sein kann. Dieses Segel ist beim Weibchen weniger ausgeprägt als beim Männchen. Die Echsen sind in Indonesien und Neuguinea beheimatet. Sie sind gute Kletterer und Schwimmer, weshalb sie bevorzugt in Wassernähe zu finden sind, damit sie sich bei Gefahr in das rettende Nass flüchten können.



Im Zoo Neuwied lebt nun ein junges Pärchen dieser Agamen in der unteren Etage des Exotariums. Noch sind sie relativ klein, wenn sie aber ausgewachsen sind, können sie eine Gesamtlänge von über einem Meter erreichen. Mit der Haltung und Zucht von Reptilienarten, die nicht so häufig in anderen Zoos gehalten werden, möchte das Team des Zoo Neuwied seinen Beitrag zur Erhaltung dieser Arten leisten.


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