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Nachricht vom 21.05.2017    

Vernetzung mit Uni Siegen: Wezek setzt auf additive Fertigung

Prof. Dr. Ing. Tamara Reinicke vom Lehrstuhl für Produktentwicklung der Uni Siegen besuchte kürzlich die Firma Wezek GmbH in Steinebach. Den Kontakt stellte die Regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf her. Ziel der Wirtschaftsförderung ist es, ein Netzwerk im Bereich der additiven Fertigung mit der Uni Siegen und den Betrieben der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain aufzubauen.

Die Firma Wezek GmbH in Steinebach will sich stärker mit der Uni Siegen vernetzen. Foto: Privat

Steinebach/Sieg. Der Startschuss für diese Kooperation erfolgte mit dem Firmenbesuch in Steinebach. Hier steht die Implementierung einer additiven Fertigung (3 - D Drucker) für den Geschäftsbereich Maschinen-, Vorrichtungs- und Anlagenbau auf der Agenda des Unternehmens. Eine entsprechende Untersuchung könnte durch die Uni Siegen in Form einer Bachelor- oder Masterarbeit erfolgen. Die Festlegung der Kapazität, Geometrie und physikalischen Eigenschaften, sowie die Investitionskosten sollen wissenschaftlich ergründet werden.

Die Wezek GmbH wird mit dieser Fertigungstiefe die Flexibilität erhöhen und die Kosten reduzieren können. Wie wichtig die unmittelbare Nähe zur Universität Siegen ist, zeigt sich auch daran, dass alleine fünf Ingenieure bei der Wezek GmbH dort ihr Studium erfolgreich absolviert haben.

Im Januar dieses Jahres gründeten die beiden langjährigen Geschäftsführer der Wezek GmbH, Patrick Kölzer und Peter Klein, die Wezek - Service GmbH mit Standort Leverkusen. Über die Wezek - Service GmbH sollen überwiegend große Installationsprojekte abgewickelt werden. Wie die Geschäftsgründer erklären, soll mit dieser neuen strategische Ausrichtung einerseits der Entwicklung des Geschäftsbereiches Elektrotechnik und Industrieautomatisierung und andererseits der Durchführung von großvolumigen Elektroinstallationsprojekten gleichdermaßen Vorschub geleistet werden.



Der in Steinebach, im Stammhaus der Wezek GmbH, angesiedelte Geschäftsbereich Industrieautomatisierung soll ebenfalls weiter ausgebaut werden. Neben der sehr leistungsfähigen Elektrokonstruktion soll zunächst ist die mechanische Konstruktionsabteilung weiter ausgebaut werden. Anlagenbau, Vorrichtungsbau und der Einsatz von Sechs-Achsen-Robotern gehören ebenso zu den vielfältigen Aufgaben wie die Steuerungstechnik und die Programmierung, hier auch im Besonderen die Vernetzung von Maschinen und Anlagen im Hinblick auf die Industrie 4.0 Philosophie.

Die Geschäftsführer Patrick Kölzer und Peter Klein setzen auch weiterhin verstärkt auf die gewerbliche Ausbildung und die Weiterbildung und Qualifizierung des Stammpersonals, beginnend bei den derzeitigen 16 Azubis. „Ich bin gespannt, wer mich von diesen einmal als Geschäftsführer ablösen wird“, schmunzelt Patrick Kölzer.


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