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Nachricht vom 15.06.2017    

Klar-Sicht Mitmach-Parcours zu Folgen von Tabak und Alkohol

Mitte Juni fand für alle Siebtklässer/innen der Integrierten Gesamtschule Hamm eine Präventionsveranstaltung zu den Themen Alkohol und Tabak statt. Stephanie Brenner vom Jugendamt Altenkirchen war mit dem Konzept „Jugendschutz macht Schule“ an der IGS zu Gast und leitete den Workshop für die Jugendlichen.

Mit einer "Rauschbrille" unterwegs. Foto: Schule

Hamm. Unterstützung erhielt sie bei der Durchführung des Projekts von den Schulsozialarbeiterinnen Valeska Weber und Jenny Weitershagen, die den Veranstaltungstag organisiert und ihrerseits mehrere Lehrerkolleg/innen zu Parcours-Moderatoren ausgebildet hatten. In Kleingruppen eingeteilt, durchlief jede der siebten Klassen den Parcours, der aus sechs verschiedenen Stationen bestand.

Am Anfang und am Ende wurde am Checkpoint eine Befragung durchgeführt, ob es für die Schüler/innen in Ordnung sei, wenn ihre Freunde rauchen. Die Ergebnisse fielen sehr unterschiedlich aus, wie auch die Veränderungen in der Grundhaltung, da viele Ablehnung zeigten oder auch der Meinung waren, jeder müsse sich eigenverantwortlich mit dem eigenen Zigarettenkonsum auseinandersetzen. Zudem gab es zwei Wissensstationen, an denen sich die Jugendlichen speziellere Kenntnisse über die Folgen von Alkohol- und Zigarettenkonsum aneignen konnten. An zwei kreativen Stationen sollten sie zum einen eine Werbung entwickeln und sich zum anderen eine Geschichte überlegen, in beiden Fällen rund um Drinks und den blauen Dunst. Dabei standen vor allem Aufklärung, alternative Handlungsmöglichkeiten und das Verhalten im Ernstfall im Vordergrund. Ein Rauschbrillen-Parcours ergänzte die Stationen, um die Orientierungs- und Hilflosigkeit nach überhöhtem Alkoholkonsum am eigenen Körper erfahrbar zu machen.

Insgesamt freute sich Stephanie Brenner über die gelungene Veranstaltung. Sie war begeistert von der Mitarbeit der Siebtklässler/innen und ihren kreativen Ideen. Künftig soll der KlarSicht-Parcours das schulinterne Konzept zur Rassismus-, Gewaltprävention und Medienkompetenz ergänzen. Ein besonderer Dank gilt nicht nur Stephanie Brenner und den Schulsozialarbeiterinnen, sondern auch Michael Bonnekessel, Kevin Kreckel, Michaela Leicher, Ulrike Ramseger, Nadin Ranisch, Gajane Schachnasarjan und den beiden FSJlerinnen Malin Doll und Julia Velten für ihre Unterstützung an den Stationen.


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