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Nachricht vom 17.06.2017 - 09:36 Uhr    

Ein inklusives Fest der Freude und Herzlichkeit in Trier

Bei den rheinland-pfälzischen Landesspielen von Special Olympics in Trier war jeder Teilnehmende ein Sieger. Rund 1400 Sportler/innen zeigten vom 12. bis 14. Juni unterschiedliche Sportarten. Der Fackellauf durch Trier sowie das Abschlussfest begeisterten.

Zur Abschlussfeier kam die Schirmherrin Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach Trier und man feierte mit den Organisatoren und Sportlern und Sportlerinnen ein gelungenes Fest im Zeichen der Inklusion. Fotos: Special Olympics Team

Region/Trier. Die sechsten rheinland-pfälzischen Special Olympics Landesspiele sind mit einer feierlichen Abschlussfeier zu Ende gegangen. 1.400 Sportler, begleitet von 380 Trainern und Betreuern, zeigten vom 12. bis 14. Juni in 14 Sportarten und einem wettbewerbsfreien Angebot beeindruckende Leistungen. Der Sport und das bunte abendliche Rahmenprogramm am Domfreihof zogen zahlreiche Besucher an. Inklusion – das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung - war nicht nur an den Sportstätten, sondern in ganz Trier zu spüren.

Schon der Fackellauf erzeugte Gänsehautstimmung. Die Zugstrecke des Fackellaufes zäumten zahlreiche Besucher in der Innenstadt. Die Eröffnungsfeier, moderiert von Wolf-Dieter Poschmann (ehemaliger ZDF Sportreporter und Mark Solomeyer (Atlethensprecher, Special Olympics Deutschland) zeigte eine fantastische Atmosphäre, wo Inklusion hautnah erlebt wurde. Beim Trierer Abend auf dem Domfreihof sorgte Guildo Horn und die Band „Kamele Kapelle“ für ausgelassene Stimmung bei tausenden von Besuchern.

Nach der gut besuchten Abschlussfeier im Domgarten zogen die Veranstalter und Organisatoren der Landesspiele eine sehr positive Bilanz. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt Trier und der Lebenshilfe lief einfach super!“, freute sich Burkhard Schappert, Präsident von Special Olympics Rheinland-Pfalz über drei gelungene Sport- und Spaßtage. „Wie haben Euch die Spiele in Trier gefallen?“ fragte Schappert die anwesenden Sportlerinnen und Sportler. Lautstarke Rufe und begeisterter Applaus trugen die Begeisterung der Sportlerinnen und Sportler und die tolle Atmosphäre über den Domfreihof.

Das Motto „Gemeinsam stark“ haben alle Teilnehmer und auch die Gäste an den drei Tagen unkompliziert miteinander gelebt. Die Begeisterung und Lebensfreude der Sportler sprang auf die Gäste und die über 600 freiwilligen Helfer gleichermaßen über.

„Das war ein besonderes Erlebnis“, sagt Michael Barg, der als Fotograf im Medienteam an den Sportstätten unterwegs war. „Die Sportlerinnen und Sportler sind voller Ehrgeiz, aber nicht verbissen.“ Janet Ben Saad war als Helferin im Fahrdienst und im Catering eingesetzt: „Eine gelungene Veranstaltung mit großartigen Erlebnissen“. Auch alle anderen Helferinnen und Helfer sind beeindruckt und nehmen positive Erfahrungen von den Landesspielen mit.

Danke sagen – das war Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Sportdezernent Andres Ludwig sehr wichtig: „Danke allen Sportlern und Betreuer! Sie haben uns in Trier ein großes Geschenk gemacht! Dafür wollen wir danke sagen. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass sie gute Erinnerungen aus Trier mit nach Hause nehmen“, so Leibe.

Ehrengast der Abschlussfeier war die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die auch Schirmherrin der Veranstaltung war: „Ihr seid die wahren Helden dieser Spiele – ob mit oder ohne Medaille“, rief sie den Athletinnen und Athleten von der Bühne aus zu. Sie war begeistert und dankbar, dass in ihrer Wahlheimatstadt Trier tolle Spiele veranstaltet wurden.

Das Dankeswort von Schappert zeigte, wie gut alle in die Vorbereitung eingebundenen Personen miteinander gearbeitet haben: „Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei Oberbürgermeister Leibe und seinem Team, bei den Vereinen und Schulen, bei unseren Förderern und Partnern, die mitgewirkt und uns großartig unterstützt haben. Ohne dieses Engagement wären die Landesspiele niemals das geworden, was sie waren: Drei tolle, unvergessliche Tage, an die wir alle noch sehr oft und sehr gerne denken werden.

„Das mediale Aufmerksamkeit war in Trier beeindruckend und hat eine besondere Dimension erreicht. Wir haben in der Domstadt erlebt, dass Menschen mit Beeinträchtigung selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und der olympischen Familie sind und das war einmalig. Trier hat sich als inklusive Stadt präsentiert und dafür gebührt ein herzliches Dankeschön an die Wohlfühlstadt an der Mosel“ so Wilfried Kootz, Medienverantwortlicher von Special Olympics Rheinland-Pfalz. (PM)



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