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Nachricht vom 20.06.2017    

Solarpark an der B8 bei Wölferlingen geplant

Die Maxwäll eG aus Altenkirchen wird auf einem Areal an der B8 bei Wölferlingen einen Solarpark mit insgesamt einem Hektar Fläche errichten. Die entsprechenden Verträge unterzeichneten heute die Vorstände der Energie-Genossenschaft, Andreas Weller und Gerd Stein, sowie Ortsbürgermeister Christoph Simon und die erste Beigeordnete Birgit Römer.

Vertragspartner vor der geplanten Solarfläche bei Wölferlingen. Foto: privat

Wölferlingen. Solarstrom wird im Westerwald von der Maxwäll eG bereits auf mehreren Flächen erzeugt. Die Genossenschaft ist auf Errichtung und Betrieb von Solarparks spezialisiert. Ihre größte Anlage steht auf einem ehemaligen Tagebau in Boden bei Montabaur.

Nun soll östlich von Wölferlingen eine neue Anlage hinzukommen. Am Wochenende wurden die notwendigen Pachtverträge zwischen Betreiber und Gemeinde unterzeichnet, so dass nun zeitnah mit dem Bau begonnen werden kann.

Auf der nach Süden abfallenden, etwa 1 Hektar großen, Fläche können somit die entsprechenden Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von CO2-freiem Strom für etwa 300 Haushalte aufgebaut werden.
(PM Andreas Weller)


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Kommentare zu: Solarpark an der B8 bei Wölferlingen geplant

2 Kommentare
Es ist mir unbegreiflich, das für solche Vorhaben immer noch landwirtschaftliche Grundfläche missbraucht wird.
Durch die fortschreitende wirtschaftliche Entwicklung und den damit verbundenem Flächenverbrauch geht in Deutschland in erheblichem Maße landwirtschaftliche Nutzfläche verloren. Die Errichtung von Freiland-Solarparks kann den gänzlichen Wegfall einer landwirtschaftlichen Nutzung bedeuten. Wertvolle landwirtschaftliche Flächen sollen der Nahrungsmittelproduktion vorbehalten bleiben. Es gibt genügend Dächer, Abraumhalden, Deponien usw. wo solche Anlagen errichtet werden können. Man kann diesen Wahn auf erneuerbare Energien nicht auf Teufel komm raus machen und vor allem auf Kosten der Landwirte und deren Aufgabe zur Produzieren von Nahrungsmittel.
#2 von Schäfer Michael, am 21.06.2017 um 08:29 Uhr
Da werden sich die 300 Haushalte aber wundern, wenn Nachts und bei Dunkelflaute mangels Einspeisung die Lichter ausbleiben. Die Natur spendet Applaus, über 10.000 m², die in biologische Brachfläche verwandelt werden. Offenbar ist es im Westerwald noch nicht angekommen, dass es inzwischen Konsens ist, Freiflächen nicht für Solarparks zu opfern.


#1 von Thomas Hafke, am 21.06.2017 um 07:53 Uhr

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