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Nachricht vom 19.06.2009    

"Tag des offenen Friedhofs" in Betzdorf

Der Betzdorfer Geschichte e.V. und die Stadt bieten am 28. Juni einen "Tag des offenen Friedhofs" an. Dabei stehen sowohl die Friedhofsgeschichte als auch die der Menschen, die dort ihre letzte Ruhestätte fanden, im Fokus der Betrachtungen.

Betzdorf. Es ist noch nicht lange her, dass gesagt wurde, die Kultur eines Volkes spiegele sich mit seinen Friedhöfen wider. Dabei ist sicher, der Friedhof ist auch in unserer schnelllebigen Zeit ein Ort über persönliche Empfindungen und Werte nachzudenken. Als letzte Ruhestätte für die Toten sind sie Zufluchtsorte für die Lebenden, Orte, die uns Raum und Ruhe geben zur Besinnung geben. Damit ist ein Grab nicht nur die letzte Ruhestätte, sondern vor allem Zeichen lebendiger Erinnerung, Ort des Zwiegesprächs.
Dabei hat sich herausgestellt, dass nicht alle mit dem Friedhof zusammenhängenden Fragen eine ausreichende Antwort finden. Diese versucht der Verein Betzdorfer Geschichte in Zusammenarbeit mit der Stadt Betzdorf am Sonntag, 28. Juni, beim "Tag des offenen Friedhofs" zu geben. Was bedeutet die Ausmalung der alten Friedhofskapelle? Warum steht dort der Obelisk? Warum besteht der jüdische Friedhof so lange Jahre? Was sind Wiesengräber? Wer ist im Friedenshain bestattet? Diese und andere Fragen sollen während dieses Tages beantwortet werden.
Um 14 Uhr eröffnet Bürgermeister Bernd Brato die Veranstaltung an der neuen Friedhofshalle. Zeitlich versetzt werden bis 18 Uhr BGV-Vorstandsmitglied Heinz Stock an der neuen Friedhofshalle die Friedhofsgeschichte schildern, Diplom-Ingenieur Gottfried Frings die Ausmalung der alten Friedhofskapelle erläutern, das 17-jährige BGV-Mitglied, der Gymnasiast Simon Rohner, den kleinen Teil mit jüdischen Gräbern vorstellen, BGV-Beiratsmitglied Hanns Göbel trägt die Geschichte des Friedenhains vor und BGV-Vorsitzender Ernst-Helmut Zöllner führt einen Rundgang durch, ruft dabei Lebensläufe von acht bekannten Betzdorfer Persönlichkeiten in Erinnerung, die hier beerdigt sind.
Dem Ort der Veranstaltung angemessen untermalen drei Musikkörper, die Valentins-Musiker Bruche, der CVJM Posaunenchor Betzdorf und die Stadtkapelle Betzdorf, ebenso zeitlich versetzt, das Programm des offenen Tag des Friedhofs.
Drei mit Friedhöfen verbundene Firmen, das Beerdigungsinstitut H. Himmrich, Alsdorf, Flowers & Decoline Heidi Kappes und Steinmetzmeisterbetrieb Grabmale Hilger, beide Betzdorf, stellen ihre Arbeit vor und stehen zu Fragen zur Verfügung.
Ab 14 Uhr steht auch Markus Zimmermann von der Stadtverwaltung mit seinem Rat bereit und beantwortet Fragen zur Betzdorfer Friedhofssatzung. Damit sind der Betzdorfer Geschichte e.V. und die Stadtverwaltung zahlreich geäußerten Wünschen nachgekommen und bieten diese Veranstaltung von 14 bis 18 Uhr an.
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Das Friedhofstor öffnet sich am 28. Juni und der BGV bietet zusammen mit der Stadt ein Informations-Programm an. Foto: BGV


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