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Nachricht vom 28.06.2017    

Sieben START-Stipendiaten aus Rheinland-Pfalz haben ihr Abitur

In Rheinland-Pfalz kommen die START-Abiturienten aus Bingen am Rhein, Edenkoben, Gieleroth, Ludwigshafen am Rhein, Speyer, Trier und Wirges. Die jungen Frauen und Männer drückten ihre Freude aus

Gemeinsame Abschlussfeier der START-Stipendiaten. Foto: Stiftung

Region/Frankfurt. Sieben START-Stipendiaten in Rheinland-Pfalz haben ihr Abitur bestanden und wurden gemeinsam mit Stipendiaten aus anderen Bundesländern am 22. Juni in Offenbach verabschiedet. Aus Gieleroth ist die gebürtige Litauerin Migle, 18 Jahre alt, und aus Wirges kommt der 19-jährige Pakistani Tasawar. Laut Pressemitteilung dürfen aus datenschutzrechtlichen Gründen nur die Vornamen veröffentlicht werden.

START, das Stipendienprogramm für jugendliche Zuwanderer, begleitete sie die letzten Jahre auf ihrem Weg zur Hochschulreife mit einer finanziellen Förderung und einem vielseitigen Bildungsprogramm. Das 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Hessen begonnene START-Schülerstipendienprogramm wird heute insgesamt in 14 Bundesländern (alle außer Bayern und Baden-Württemberg) angeboten. Seit 2007 führt die START-Stiftung gGmbH als Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung das Programm durch. Beteiligt sind außerdem über 120 Partner – Ministerien, Stiftungen, Kommunen, Unternehmen, Clubs und Vereine sowie Privatpersonen.

Die Frankfurter START-Stiftung fördert seit 15 Jahren die Integration von jugendlichen Migranten und Zuwanderern mit einem Schülerstipendium, das für gleichere Bildungschancen sorgt. Zum Stipendienprogramm gehören vor allem Seminare und Workshops zur Vorbereitung auf die berufliche Entwicklung, zur Stärkung der Persönlichkeit, aber auch wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Themenseminare. Die Jugendlichen schärften ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, entwickelten miteinander ein starkes Netzwerk und gehen mit dem Abitur in der Tasche jetzt ihre nächsten Schritte.

„Die Abiturientenfeier markiert den Höhepunkt im START-Programm“, so der Geschäftsführer der START-Stiftung Michael Okrob. „Jetzt entlassen wir unsere START-Stipendiaten als gewachsene Persönlichkeiten in ihre Zukunft. Für uns ist das ein emotionaler Tag: Mit Stolz blicken wir auf die Entwicklung, die sie in ihrer Zeit als Stipendiaten zurückgelegt haben. Mit Zuversicht schauen wir auf die Wege, die sie einschlagen und von dort aus unsere Gesellschaft besser machen werden.“

Die Stiftung fördert die Integration ins Bildungssystem. Gefördert werden motivierte Schüler und Schülerinnen, die maximal seit fünf Jahren in Deutschland leben. Die Jugendlichen kommen aus aller Welt, rund 80 Prozent von ihnen haben selbst Flucht erlebt. Das Stipendium beinhaltet neben einer materiellen Förderung ein breit gefächertes Bildungsprogramm, das die Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikationsfähigkeit sowie Verständnis der modernen Vielfaltsgesellschaft stärkt und die Integration der Jugendlichen in Deutschland fördert. Mit Hilfe des Förderprogrammes erhalten diese Jugendlichen bessere Perspektiven und einen leichteren Zugang zu unserem Bildungssystem.



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