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Nachricht vom 05.07.2017    

Warnung vor Afrikanischer Schweinepest

"Bitte kein Fleisch oder Wurst, sei es noch so lecker und preisgünstig aus dem Urlaub mitbringen!" Der Bauern- und Winzerverband warnt eindringlich davor aus den östlichen und südosteuropäischen Ländern solche Produkte, vor allem aus Schweinefleisch, nicht einzuführen. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert und wurde jetzt auch in Tschechien unweit der österreichischen Grenze nachgewiesen.

Symbolfoto

Region/Koblenz. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau appelliert an Reisende aus dem Baltikum, Russland, Weißrussland, Ukraine, Polen und Tschechien keine Lebensmittel, die Teile von Haus- oder Wildschwein enthalten, einzuführen. Auch Landwirte und Winzer, mit Saison-Arbeitskräften aus diesen Ländern, sollten ihre Mitarbeiter, insbesondere vor deren Anreise darauf aufmerksam machen, dass keine Lebensmittel die Teile von Haus- oder Wildschwein enthalten, eingeführt werden dürfen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat aktuell darauf hingewiesen, dass erstmals in Tschechien, ca. 250 Kilometer südöstlich von Prag und nur 80 Kilometer von der Grenze zu Österreich entfernt, Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten sind. Bisher konnte das Virus nur in den baltischen Ländern nachgewiesen werden.



Ein besonders großes Risiko stellt die Verschleppung des Virus durch den Menschen dar. Nach Auskunft des Friedrich-Löffler-Instituts reicht im ungünstigen Fall bereits ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot aus, um das Virus auf Wild- und Hausschweine zu übertragen. Auch wenn ASP für den Menschen ungefährlich ist, führt das Virus bei einem Seuchenausbruch zu Tierleid und wirtschaftlichen Schäden bei den betroffenen Bauernfamilien. (PM)


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