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Nachricht vom 10.07.2017    

Hellerbachbrücke zwischen Alsdorf und Grünebach wird erneuert

Die marode Hellerbachbrücke zwischen Alsorf und Grünebach ist nicht mehr sicher. Ein neues Brückenbauwerk wird gebaut. Das erfordert die Vollsperrung der Landesstraße 284 ab Montag, 17. Juli, für etwa knapp ein Jahr. Autofahrer sollten sich darauf einstellen, die Umleitungsstrecke ist entsprechend ausgeschildert und führt über Daaden nach Herdorf.

Die Hellerbachbrücke zwischen Alsdorf und Grünebach wird neu gebaut. Foto: anna

Alsdorf. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez teilt mit, dass ab Montag, 17. Juli bis einschließlich Mai 2018 eine Vollsperrung der L 284 im Bereich der Hellerbachbrücke zwischen Alsdorf und Grünebach erforderlich ist. Die festgestellten Schäden beeinträchtigen die Dauerhaftigkeit und die Standsicherheit des Bauwerks und erfordern eine kurzfristige Bauwerkserneuerung.

Die Umleitungsstrecke für den Straßenverkehr führt über Daaden, Biersdorf und Schutzbach (L 285 und L 280)und wird entsprechend ausgeschildert.

Wer von Betzdorf aus nach Herdorf will oder umgekehrt, muss entsprechende Fahrzeiten einplanen. Die Sperrung bedeutet für alle Verkehrsteilnehmer aus der Richtung Herdorf/Neunkirchen den Umweg über Daaden nach Betzdorf oder über Dermbach-Offhausen-Kirchen. Gleiches gilt für alle die aus Alsdorf oder Betzdorf die zu ihren Arbeitsstellen nach Herdorf oder Neunkirchen rechtzeitig ankommen müssen.



Begonnen wird mit den Baufeldvorbereitungen, denn entlang der Brückentrasse sind Versorgungsleitungen vorhanden. (hws)


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Kommentare zu: Hellerbachbrücke zwischen Alsdorf und Grünebach wird erneuert

5 Kommentare
Richtig so! Alle hier veröffentlichten Kommentare finde ich gut, so dass ich nichts weiter ausführen muss! Die langen Bauzeiten sind skandalös. Schade nur, dass sich die Behörden nicht zu Wort melden.
#5 von Sabine Bender, am 12.07.2017 um 17:37 Uhr
Ich bin in der Region immer nur geschäftlich unterwegs. Was man hier aber schreibt stimmt! Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, wenn durch derartige in die Länge gezogenen Maßnahmen Einzelhändler Kredite aufnehmen müssen, um überleben zu können? Wer zahlt dem Handelsvertreter seine Mehrauslagen für Benzin? Wer zahlt Geschäftsausfälle und -Verluste? Denken die verantwortlichen Behördenmitarbeiter eigentlich nicht so weit? Müssen Grüne-Tisch-Entscheidungen einfach so hingenommen werden frei nach dem Motzo: friß oder stirb? Was ich hier gelesen habe ist zutreffend. Ich unterschreibe das unumwunden. Wenn Herr Beckers den Mut hat zu klagen: ich bin mit von der Partie. In einer anderen Presseberichterstattung las ich heute, dass es wohl doch eine beengte zwar, aber denkbare Umleitungsmöglichkeit gäbe. Warum versucht man es nicht damit? Warum stellt man sich stur, wenn es um Ausnahmegenehmigungen geht? Warum heißt es belehrend einfach nur: das geht nicht, weil es eine Anliegerstraße ist? Ich halte von pauschalen Verneinungen gar nichts. Das Ganze ist recht unflexibel angegangen worden zu Lasten vieler Bürger und Verkersteilnehmer. Man kann Sachverhalte auch kaputtverwalten. Ich habe keinerlei Verständnis dafür!
#4 von Maximilian Grohs, am 12.07.2017 um 12:05 Uhr
Wenn schon soviel Zeit gebraucht wird, was nicht nachvollziehbar ist, weil in Holland in rund 4 Wochen eine große Brücke auf die Beine gestellt , dann sollen wenigsten auch Nachts gearbeitet werden und sowohl an Sonn u Feiertagen, dann ist die Sache in rund 5 Monaten erledigt!
#3 von Erhard Hees, am 12.07.2017 um 07:06 Uhr
Ich stelle mir immer wieder die Frage, wieso denn plötzlich in den letzten 5 Jahren, immer wieder Brücken so marode und sanierungsbedürftig sind? Hatte die Bahn z.B. bessere Architekten, das diese Brücken nicht saniert werden müssen? Mir sind solche Maßnahmen bei denen noch nicht aufgefallen. Oder sollte man die Architekten der Römer reaktivieren, deren Bauwerke noch immer stehen... Oder die Planer und Erbauer der Hunsrückhöhenstraße, die 1938/39 in 100 Tagen 140 km Straße bauten? Ohne schwerem Gerät als Hilfsmittel.
Man kann nur noch den Kopf schütteln
#2 von Michael Schäfer, am 11.07.2017 um 09:59 Uhr
Die Sperrung für so lange Zeit halte ich für unzumutbar. Was denken sich LBM und andere Behörden eigentlich. Für mich als Handelsvertreter kostet diese Sperrung mehr als 1000 Euro mehr Benzinkosten und nicht bezifferte Einkommensverluste. Es gibt doch sicherlich eine Möglichkeit Personenkraftwagen über Nebenstraßen umzuleiten oder etwa nicht? Auch die Dauer der Brückensanierung erscheint mir weit überspannt. Ich kenne eine ähnliche Baustelle in BW. Hier wurden binnen nur drei Wochen Brückebelemente eingearbeitet und das Thema war erledigt. Warum geht das bei einer derart kleinen Brücke wie der in Alsdorf nicht auch? Und wer erstattet mir meine Mehrausgaben und kommt für meinen Geschäftsverkehr aus? Ich denke das es an der Zeit ist für eine Grundsatzentscheidung bei Gericht.
#1 von Bernhard Beckers, am 11.07.2017 um 07:23 Uhr

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