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Nachricht vom 26.07.2017    

10.000 Euro gingen an vier Fußball-Rheinlandligisten

Die vier Fußball-Rheinlandligisten aus dem Kreis Altenkirchen und dem Westerwaldkreis bekamen am Mittwochabend, den 26. Juli, eine Spende von Peter Mohr und Johannes Kaspers im Namen der Sparkasse Westerwald-Sieg in Höhe von 10.000 Euro überreicht. Die Spendenübergabe gab den vier Vereinen zudem die Gelegenheit in lockerer Runde über die viel zu geringen Zuschauerzahlen zu sprechen.

v.l. Hans-Werner Reifenscheidt (Eisbachtaler Sportfreunde), Uwe Qirmbach (Eisbachtaler Sportfreunde), Martin Schneider (SG Malberg/Rosenheim), Rainer Zeiler (SG Malberg/Rosenheim), Michael Grossmann (SG 06 Betzdorf), Horst Klein (SG Neitersen/Altenkirchen) und Peter Mohr von der Sparkasse Westerwald-Sieg bei der Spendenübergabe von 10.000 Euro Foto: jkh

Malberg. Die traditionelle Spendenübergabe der Sparkasse Westerwald-Sieg findet jedes Jahr bei einem anderen Verein an einem anderen Ort statt. In diesem Jahr ging es am Mittwochabend, den 26. Juli, nach Malberg zur SG Malberg/Rosenheim. Sie ist einer der vier glücklichen Rheinlandligisten, die jeweils eine Spende von 2.500 Euro erhalten. Darüber hinaus konnten sich die Eisbachtaler Sportfreunde, die SG 06 Betzdorf und die SG Neitersen/Altenkirchen freuen. Die Sparkasse möchte mit der großzügigen Spende von insgesamt 10.000 Euro die regionalen Vereine und ihre Jugendarbeit unterstützen.

„Die SG 06 Betzdorf belegte in der letzten Saison den 13. Platz nach einer wahrlich turbulenten Saison. Die SG Malberg/Rosenheim blieb während der gesamten Saison im Mittelfeld der Liga und erhielt den 12. Platz. Die SG Altenkirchen/Neitersen (wie der Verein damals noch hieß) bekam den 10. Platz und ist damit der beste Verein in dieser Liga aus dem Kreis Altenkirchen. Bester Verein im Westerwaldkreis waren aber erneut die Sportfreunde aus dem Eisbachtal. Mit einem phantastischem zweiten Platz und dabei einer überragenden Rückrunde qualifizierten sie sich letztlich für die Regelation zur Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar. Dort scheiterte man äußerst knapp erst im entscheidenden Spiel auswärts in Idar-Oberstein.“, berichtete Johannes Kaspers von der Sparkasse Westerwald-Sieg.

„In wenigen Tagen beginnt nun schon wieder die neue Saison mit vier Vertretern aus den beiden Kreisen. Die SG 06 Betzdorf trifft am ersten Spieltag zuhause auf einen sicher couragiert spielenden Aufsteiger, der VfB Linz. Die SG Malberg/ Rosenheim startet mit einem Auswärtsspiel bei dem Vorjahresaufsteiger SV Windhagen; ebenfalls trifft die SG Neitersen/ Altenkirchen auswärts mit dem TSV Emmelshausen auf einen heimstarken Vorjahresaufsteiger. Die Eisbachtaler Sportfreunde spielen gegen den Aufsteiger TuS Oberwinter.“, fügte Kaspers hinzu. „Doch alles verraten wir noch nicht vor dem Saisonstart am Wochenende.“, stoppte ihn Rainer Zeiler von der SG Malberg/Rosenheim.

Nach der Spendenübergabe gesellt man sich in lockerer Runde ins Vereinshaus mit Häppchen und Bier. Die sonst rivalisierenden Vereine sprachen gemeinsame Themen an. Dafür bietet die jährliche Spendenübergabe ebenfalls einen geeigneten Rahmen. Vor allem die Zuschauerzahl macht den Vereinen und auch Kaspers sorgen. Während im Westerwald um die 100 Personen bei den Spielen zuschauen sieht dies mit über 3.000 Zuschauern bei den Relegationsspielen ganz anders aus. Dies liege daran, dass oft parallel andere Spiele stattfinden.

Zuschauerfreundliche Anstoßzeiten wären vielleicht eine Möglichkeit dem entgegen zu wirken, aber auch andere Marketing-Aktionen Tickets zu verlosen könnten fruchten, schlug Kaspers vor. Uwe Qirmbach von den Eisbachtaler Sportfreunden gab im Besonderen dem Fernsehformat Sky die Schuld: „Sky macht den Amateurfußball kaputt.“, sagte er. Die meisten schauen lieber zuhause vor dem Fernseher Bundesliga oder ähnliches, als den heimischen Vereinen vor Ort die Daumen zu drücken. Auch die anderen Vereinsmitglieder kritisierten die starren Regeln des DFB, die die Verlegung der Spiele nicht einfach ermöglichen sowie TV-Gelder nur an Profi-Vereine vergeben und kaum in den Amateurbereich. Eine Lösung für die Problematik muss daher noch gefunden werden.

„Die Sparkasse Westerwald-Sieg wünscht unseren Westerwälder Vereinen viel Erfolg für die neue Saison, viele Punkte, wieder mehr Zuschauer, dass gerne einer auf-, aber keiner absteigt und dass noch mehr Westerwälder Vereine in die Rheinlandliga aufrücken, ob aus Montabaur, Emmerichenhain, Wissen oder Weitefeld.“, sagte Kaspers abschließend. (jkh)


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