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Nachricht vom 03.08.2017    

Fred Jüngerich kandidiert für das Amt des VG-Bürgermeisters

Zu einem Pressegespräch hatte Fred Jüngerich, Büroleiter der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen, am Donnerstagmittag eingeladen. Er stellte sich als Kandidat für die Wahl zum Bürgermeister vor. Wie er bereits am Abend vorher, in der Mitgliederversammlung der SPD Ortsvereine klarstellte, will er als unabhängiger Kandidat auftreten.

Fred Jüngerich will Bürgermeister der VG Altenkirchen werden. Foto: kkö

Altenkirchen. Neben den Bewerbern der großen Parteien, Torsten Löhr (CDU) und Bernd Lindlein (SPD), Fred Jüngerich, parteilos, soll es noch einen Kandidaten aus den Reihen der Verwaltung geben. Näheres ist dem AK-Kurier aber nicht bekannt. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 7. August.

Am Donnerstag, 3. August fand ein Pressegespräch mit Fred Jüngerich, der für das Amt des Bürgermeisters der VG Altenkirchen kandidiert statt. Der 51-jährige Jüngerich, als einer der drei bekannten Kandidaten, hat im Bereich der Verbandsgemeindeverwaltung, wo er seit 1981 tätig ist, alle Ausbildungsstufen durchlaufen und ist seit vielen Jahren als Büroleiter tätig.

Auf die Frage warum er sich bewerbe, führte er aus: „Durch viele Gespräche mit den Menschen der Region, mit Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern und mit Vertretern aus Vereinen und dem Aktionskreis weiß ich, wo in unserer Region „der Schuh drückt“. Vor allem ist Altenkirchen und seine Umgebung meine Heimat. Hier bin ich geboren, hier wachsen meine Kinder auf und hier lebe ich“.

Die Bewerbung als unabhängiger Bewerber ist für jemanden, der nunmehr 28 Jahre Mitglied in einer Partei (SPD) ist, eher ungewöhnlich. Hierzu sagt Jüngerich: „Ich möchte ein Bürgermeister für alle Bürger sein und nicht von Parteimeinungen abhängige Entscheidungen treffen müssen. In allen Gruppen der Bevölkerung gibt es Leute mit tollen Ideen, die hin und wieder auch einmal nicht mit der Meinung einer Partei übereinstimmen. Deshalb sind diese Gedanken nicht schlecht und sollten aufgegriffen werden. Dies kann ich, als unabhängiger Kandidat und dann vielleicht Bürgermeister, besser als wenn ich über eine Partei kandidieren würde“.

Ihm liege die Zukunft der Verbandsgemeinde und der Region am Herzen. Dies betreffe auch die Veränderungen, die durch die Fusion der VG Altenkirchen und Flammersfeld entstehen werden. Derzeit arbeiten die beiden Verwaltungen intensiv an den formalen Vorgaben für die Fusion, in diese ist Jüngerich in seiner Funktion als Büroleiter intensiv eingebunden. Es gebe mehrere Bereiche um sich gekümmert werden muss, so Jüngerich. Da wären zu nennen: „Die Investitionen, hier besonders das Hallenbad in Altenkirchen, dessen Sanierung kaum möglich sein wird. Ein neues Bad soll dann statt der bisherigen drei Schwimmbahnen fünf bekommen, damit alle Schulen, auch die aus Horhausen, dann Schwimmuntericht anbieten können“.




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Wichtig war dem Kandidaten, dass es keine „Fusionsverlierer" geben darf und die derzeit finanziell gut gestellten Gemeinden nicht für Verbindlichkeiten anderer haften müssen. Aus diesem Grund, so Jüngerich weiter, wird auf eine bestimmte Zeit die VG-Umlage im Bereich der jetzigen VG Flammersfeld höher sein als im Bereich Altenkirchen. Dies ist aber bereits jetzt so. Es ändert sich also nominell nichts an den Belastungen.

Ein weiterer Punkt der dem Kandidaten am Herzen liegt ist die Mobilität für Jugendliche und Senioren. Hier sollen Konzepte erarbeitet werden, die es möglich machen, dann Mobilität zu erhalten wenn es notwendig ist, ohne auf Fahrpläne angewiesen zu sein. Weiter hat die VG Flammersfeld im Bereich der Jugendbetreuung der VG Altenkirchen gegenüber einen großen Vorsprung durch die Tätigkeit von Jugendbetreuern. Dies sollte dann weiter ausgebaut werden.

Wie Jüngerich bemerkte: „Es sind ambitionierte Ziele gesteckt worden, aber es sollte möglich sein viele davon zum Wohle der Bürger um zu setzen. Das letzte Wort haben die Bürgerinnen und Bürger“. (kkö)


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