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Nachricht vom 07.08.2017    

Neue Arbeit Altenkirchen erhält 10.000 Euro-Spende

Der Verein "Neue Arbeit" in Altenkirchen betreut rund 370 Personen in ganz unterschiedlichen Maßnahmen. Mal geht es um Schulabschlüsse, mal um Berufsorientierung, immer aber um Menschen, die mit unterschiedlichen Problemen Hilfe benötigen. Die Westerwald Bank spendet 10.000 Euro und ließ sich informieren.

Symbolische Spendenübergabe, von links: Vorsitzender Josef Zolk, Sandra Vohl (Geschäftsstellenleiterin Westerwald Bank Altenkirchen), Geschäftsführerin Neue Arbeit Stefanie Schneider und Wilhelm Höser(Vorstandssprecher Westerwald Bank). Foto: WW-Bank

Altenkirchen. Wie bereits in den Vorjahren erhielt die Neue Arbeit den symbolischen Scheck der Westerwald Bank aus den Händen von Vorstandssprecher Wilhelm Höser und Sandra Vohl, Geschäftsstellenleiterin in Altenkirchen.

Im noch recht neuen Domizil an der Philipp-Reis-Straße in Altenkirchen berichteten Neue Arbeit-Geschäftsführerin Stefanie Schneider und Vorsitzender Josef Zolk aus dem Alltag ihrer vielfältigen Arbeit. Zum Thema Hauptschulabschluss ließ sich aktuell sehr Positives vermelden, 13 der 14 Prüflinge haben den Abschluss erfolgreich bestanden, unter ihnen ein Flüchtling mit einem Einser-Schnitt.

Josef Zolk zeigte sich zufrieden und sprach unter anderem über Auszubildende in Maßnahmen der Neuen Arbeit, die eigentlich dem Ausbildungsalter entwachsen seien, nun aber neue Möglichkeiten erhielten, verbunden mit der Chance, sich selbst weiter entwickeln zu können. „Manchmal würde zweite Chance statt Neue Arbeit besser passen“, resümierte er.

Weitere erfolgreiche Beispiele belegen den engagierten Einsatz der Neuen Arbeit, die seit mehr als 30 Jahren aktiv ist und ausgezeichnete Arbeit leistet.
„Ganz unterschiedliche Menschen erfordern ganz verschiedene Modelle. Wichtig ist, den Menschen dort abzuholen, wo er steht und in den Maßnahmen durch verschiedene Vorgehensweisen zukunftsfähige Wege aufzuzeigen. Ob mit berufsvorbereitenden Maßnahmen, Bedarfsgemeinschaften-Coaching, Einstiegs-Qualifizierung oder dem Auffangen von Menschen, die „zu alt für das Jugendamt, aber noch zu jung für das Leben sind“, so Steffi Schneider, die auch berichten konnte, dass zur Zeit über 370 Menschen in Maßnahmen der Neuen Arbeit sind.



Der Vorstandssprecher der Westerwald Bank, Wilhelm Höser, lobte das Engagement der Neuen Arbeit: „Sie leisten hier hervorragende Arbeit, die wir gerne unterstützen. Ganz im Sinne von Friedrich Wilhelm Raiffeisen wird hier seine Idee ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ umgesetzt.“

Josef Zolk berichtete von der „soliden schwarzen Null“ im vorliegenden Jahresabschluss. Dieses gute Ergebnis ist nicht zuletzt möglich geworden durch Spenden wie dieser von der Westerwald Bank.

Im Rahmen des Rundgangs durch die Räumlichkeiten der Neuen Arbeit fand auch ein Blick statt in den „Kochpunkt“, der von immer mehr Besuchern genutzt wird und mittlerweile täglich 50 bis 60 Essen ausgibt, unter der Maßgabe „Gesunde Ernährung bei geringem Budget“.

Steffi Schneider und Josef Zolk dankten ausdrücklich für die Spende, die ja geradezu schon zur Tradition geworden sei. Sie machten deutlich, dass durch Spenden die Neue Arbeit in die Lage versetzt werde, vielerlei Maßnahmen bedarfsgerecht durchzuführen und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Wege zu finden, um selbstbestimmt durch Leben gehen zu können. „Das sind unsere Ziele, so verstehen wir unseren Auftrag. Deswegen bedanken wir uns herzlich bei der Westerwald Bank für die alljährliche und somit kontinuierliche Unterstützung.“ (PM)


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