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Nachricht vom 26.08.2017    

Digitale Zukunft im AK-Land nimmt Gestalt an

Der Breitbandausbau im Landkreis Altenkirchen ist gestartet. In Horhausen trafen sich viele Kommunalpolitiker und Vertreter der Telekom mit den Vertretern von Land und Bund. Hier stand eine erste Baustellenbesichtigung im Rahmen des Breitbandausbaus an. Landrat Michael Lieber skizzierte in seiner Eröffnung den Werdegang des Projektes.

Die Vertreter aus den Verbandsgemeinden, der Landes- und Bundespolitik und der Telekom waren auf Einladung von Landrat Michael Lieber nach Horhausen gekommen. Der Breitbandausbau ist gestartet. Fotos: kkö

Horhausen. Am Freitag, 25. August, besichtigte Landrat Michael Lieber mit vielen Vertretern aus den Orts- und Verbandsgemeinden die Baustelle zur Breitbandversorgung mit Glasfaserkabel. Neben den örtlichen Vertretern waren von der Landespolitik Anja Heuß und aus der Bundespolitik Erwin Rüddel (MdB), den Lieber als Türöffner bezeichnete, anwesend. Aus dem Hause der Telekom waren Karl-Heinz Kaspers (Technik GmbH), Winfried Moser (Vertrieb) und Ralph Remlinger (regionaler Leiter Technik) nach Horhausen gekommen.

Lieber ging in seiner Eröffnungsrede auf die Zeit ein, die seit den ersten Überlegungen vergangen sei. „Dass wir hier heute an dieser Baustelle stehen und einen solchen Besichtigungstermin wahrnehmen können, hätte vor rund zweieinhalb Jahren niemand gedacht. Die Förderprogramme von Bund und Land, sowie die Initiativen unserer Wirtschaftsförderung des Kreises und der Verbandsgemeinden haben dieses wichtigen Schritt zum Breitbandausbau ermöglicht“.

"Insgesamt sprechen wir hier von einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro. Vielen wurde die Zeit sehr lang, da die erforderlichen Unterlagen für die Förderungen immer wieder angepasst werden mussten. Dies war aber, aus heutiger Sicht, sinnvoll und für uns als Kreis gut, da so die erhöhten Fördermittel beantragt werden konnten", führte Lieber aus.

Otmar Fuchs, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld sagte zu den Arbeiten: „Dies ist ein bedeutsamer Tag für die Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Betriebe unserer Verbandsgemeinde. Ich bin überzeugt, dass unsere Kommune mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt zur Bewältigung der Anforderungen für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit machen wird. Die digitale Infrastruktur dient unserer Bevölkerung und der notwendigen Stärkung unserer Wirtschaft“. Fuchs ging auch auf die langwierigen Prozesse ein bis die Verbandsgemeinde die Verantwortung an den Kreis abgeben konnte. Hierzu mussten die Ortsgemeinden ihre Zuständigkeit an die VG und diese dann an den Kreis abtreten.



Ahnlich äusserten sich alle anderen Redner, die die Zukunftsfähigkeit herausstellten. Tim Kraft, Leiter Wirtschaftsförderung des Kreises stellte fest: "Durch den Ausbau und die dann vorhandene digitale Infrastruktur wird es möglich sein Unternehmen in den Kreis Altenkirchen zu bekommen, und das ist auch wichtig, die Immobilien werden aufgewertet. Wenn heute nach Wohnhäusern gesucht wird, ist immer auch die Frage nach schnellem Internet dabei. Dies können wir nun vorweisen“.

Ralph Remlinger (Telekom) führte aus: „Wir freuen, dass wir heute auch in der Verbandsgemeinde Flammersfeld zeigen können, was wir am besten können: Neue zukunftsfähige Netze bauen. Dabei werden sich die die Einschränkungen durch die Bauarbeiten für die Bürgerinnen und Bürger in Grenzen halten. Wir gehen stets in überschaubaren Abschnitten voran. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan“.

Das gesamte Projekt gliedert sich in acht Bauabschnitte beziehungsweise Bauphsen, Die Reihenfolge des Ausbaus bestimmt aus technischen und logistischen Gründen die Telekom. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler vor Ort wird Kupfer durch Glasfaserkabel ersetzt. Dies sorgt für wesentlich höhere Datenübertragungen. Die bestehenden Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen umgebaut, die dann als Minivermittlungsstellen fungieren. Je näher ein Kunde am Multifunktionsgehäuse wohnt, desto höher ist zur Verfügung stehende Bandbreite.

„Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, sich auf die Homepage der Wirtschaftsförderung, www.wirtschaftsfoerderung-ak.de, über die Bauabschnitte und den Zeitplan des Breitbandprojektes zu informieren. Anhand einer digitalen Kreiskarte können hier die einzelnen Projektgebiete und die bald verfügbaren Bandbreiten eingesehen werden. Bei weiterführenden Fragen stehen wir als Breitbandkoordinatoren natürlich auch weiterhin zur Verfügung“, sagte abschließend Tim Kraft, Leiter Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen (kkö)


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