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Nachricht vom 30.08.2017    

"Reformatorinnen": Ausstellung in Altenkirchen und Betzdorf

Ab kommenden Freitag startet im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres: Mit der Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517" wird ein besonderer Blick auf die Geschichte der Reformation geworfen. Ab Freitag, 1. September, bis Sonntag, 10. September ist die Ausstellung in den Räumen der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen zu sehen, ab Montag, 11. September bis Freitag, 15. September in der Ökumenischen Stadtbücherei in Betzdorf.

Mit den „Reformatorinnen" freundeten sich Vertreter des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen bereits zu Beginn des Jubiläumsjahres der Reformation an. Foto: Archiv/Kirchenkreis

Altenkirchen/Betzdorf. Das Reformationsjubiläum stellt zumeist die „Reformatoren", allen voran Martin Luther als „den" Reformator, in den Mittelpunkt der Betrachtung. Zum weltweiten Erfolg der Reformation haben aber viele Menschen beigetragen haben, unter ihnen auch Frauen.

„Die Ausstellung will die Rolle und Bedeutung von Frauen in und für die Reformation sichtbar machen. Dichterinnen, Ehefrauen von Reformatoren, Herrscherinnen und – seit einigen Jahrzehnten – Theologinnen haben die Kirchen der Reformation von 1517 bis 2017 mit gestaltet und machen die Reformation als einen bis in die Gegenwart andauernden, wirklichkeitsprägenden Prozess erkennbar", unterstreicht Pfarrerin Kirsten Galla (Daaden), die die Reformationsfeierlichkeiten im Kirchenkreis organisiert.

Die Ausstellung lädt ein zu einer Reise durch fünf Jahrhunderte und zur spannenden Begegnung mit mutigen und klugen Frauen, die sich für eine evangelische – eine dem Evangelium gemäße – Kirche eingesetzt haben. Konzipiert wurde die Ausstellung von der Gender- und Gleichstellungsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland und wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein umfangreiches Begleitprogramm bereichert an beiden Ausstellungsorten – hier sind die Ausstelllungen zudem zu den jeweiligen Öffnungszeiten für jedermann frei zugänglich – das Angebot.

Eröffnet wird die Ausstellung in Altenkirchen am Sonntag, 3. September, 10 Uhr, mit einem Gottesdienst in der Altenkirchener Christuskirche. Pfarrerin Marion Obitz - ehemalige Superintendentin des Kirchenkreises Wied - predigt darin zur Reformatorin Katharina Schütz-Zell.

An diesem Sonntag, um 17 Uhr, gibt es zudem ein Mitsingprogramm mit Kreiskantor Johann-Ardin Lilienthal in verschiedenen Räumen der Evangelischen Landjugendakademie. Hier stehen Liederdichterinnen und Komponistinnen im Vordergrund.

Die Evangelische Kirchengemeinde Betzdorf plant gleich eine „Reformationswoche" rund um die Ausstellungszeit in der Ökumenischen Stadtbücherei. Start ist am Sonntag, 10. September, 10.30 Uhr in der Kreuzkirche mit einem Gottesdienst zum Thema: „Alt und neu – Martin Luther und die Musik." Predigen wird Pfarrerin Anja Karthäuser.

Offizielle und für alle öffentliche Eröffnung der Ausstellung in der Stadtbücherei Betzdorf ist am Montag, 11. September, 12 Uhr. Hier sind Schülerinnen und Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums aktiv dabei, die in ihren Religionskursen bei Schulpfarrer Martin Haßler die Reformatorinnen in den Blick genommen haben. Die Schüler lassen verschiedene Frauenfiguren lebendig werden und fragen, was sie uns heute zu sagen haben. Die Ausstellung ist bis Freitag, 15. September, während der Bücherei-Öffnungszeiten zu sehen.

Eingebunden in die „Reformationswoche" in Betzdorf ist auch ein künstlerischer Höhepunkt: Das N.N.Theater aus Köln wird am Donnerstag, 14. September „Ich fürchte nichts – Luther 2017" ab 19.30 Uhr in der Kreuzkirche aufführen. An der Theateraufführung wirkt auch ein eigens dafür gegründeter Projektchor „Die Furchtlosen" mit (Leitung: Kirchenmusikerin Natascha Nazarenus).

Karten für die Theateraufführung in Betzdorf gibt es im Gemeindebüro der Kirchengemeinde in der Gontermannstraße 26 und in der Buchhandlung MankelMuth (Bahnhofstraße) in Betzdorf.


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