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Nachricht vom 30.08.2017    

Nadja Schmidt kandidiert für das Bürgermeisteramt der VG Hamm

Den politischen Parteien im Rat der Verbandsgemeinde Hamm gelang es nicht, Bewerber für das Amt des Bürgermeisters zu nominieren. Es gibt nun vier parteilose Einzelbewerber für die Nachfolge von Rainer Buttstedt. Diplom-Verwaltungswirtin und Polizeihauptkommissarin Nadja Schmidt aus Forst kandidiert für das Amt und will Chefin im Hammer Rathaus werden.

Bürgermeisterkandidatin Nadja Schmidt. Foto: pr

Hamm/Forst. Nadja Schmidt ist 37 Jahre alt, in Kaltau, einem Ortsteil von Forst, aufgewachsen und lebt seit 15 Jahren mit Ehemann Klaus in Forst. Nach der Grundschule in Etzbach, folgte das Abitur am Kopernikus Gymnasium Wissen im Jahr 1999. Es folgte das Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – Fachrichtung Polizei – am Flughafen Hahn. Im Jahr 2003 machte Schmidt den Abschluss zur Diplomverwaltungswirtin und wurde zur Polizeikommissarin ernannt. Seit 2004 verrichtet sie ihren Dienst bei der Polizeiinspektion Altenkirchen, und ist seit 2007 als stellvertretende Dienstgruppenleiterin eingesetzt und wurde 2015 zur Polizeihauptkommissarin befördert. Daneben studiert Schmidt Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Viele Menschen kennen Nadja Schmidt als Sängerin, ein Hobby, das sie pflegt.

Zur Frage, warum sie als Bürgermeisterin kandidiert, schickte die parteilose Bewerberin folgende Pressemitteilung:

„Gemeinsam mit ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, dem Rat und der Verwaltung, möchte ich als Bürgermeisterin die Verbandsgemeinde mit Kompetenz und frischem Elan begleiten. Viel Gutes wurde in den letzten Jahren bereits erreicht, dennoch stehen wir in unserer Verbandsgemeinde sicherlich auch künftig vor großen Herausforderungen. Hierbei möchte ich mich in meiner Heimat aktiv als neue Bürgermeisterin einbringen – zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger und zukünftigen Generationen. Hierbei ist die Bürgernähe für mich von zentraler Bedeutung. Das bedeutet für mich, dass ich mich im Amt der Bürgermeisterin für die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger einsetzten werde. Als Polizeibeamtin mit langjähriger Erfahrung in führender Position bei der Polizeiinspektion Altenkirchen sind mir die wichtigen Themen und Herausforderungen meiner Verbandsgemeinde auch bereits aus beruflicher Perspektive durchaus wohl vertraut. In vielen gemeinsamen Gesprächen und Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde habe ich mit im Lauf der Jahre einen tiefgreifenden Überblick über die vielfältigen Hoffnungen und Wünsche unserer Mitbürger machen können. Ich möchte die Zukunft unserer Verbandsgemeinde konstruktiv gestalten, damit unsere Heimat noch lebens-und liebenswerter wird. Es ist mein Ziel, eine moderne und zuverlässige Bürgermeisterin zu sein, immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu haben und mit ihnen gemeinsam für eine gute und sichere Zukunft zu arbeiten. Deshalb möchte ich diese Chance ergreifen!
Ich möchte der Verbandsgemeinde Hamm mit meiner Arbeit eine zukunftssichere Perspektive geben. Dafür stehe ich und werde mich mit meiner ganzen Energie einsetzen. Besonders wichtig ist mir die Sicherung und Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze. Hierzu ist der offene und ständige Dialog mit den Gewerbetreibenden unerlässlich. Darüber hinaus möchte ich durch eine bessere und flexiblere Kinderbetreuung in Kitas und Grundschulen erreichen, dass beide Elternteile arbeiten gehen können. Aufgrund der in den letzten Jahren veränderten wirtschaftlichen Situation bei jungen Familien, hat sich in vielen Familien das Erfordernis ergeben, dass beide Elternteile berufstätig sein müssen. Zudem sehe ich durch eine erhöhte Flexibilität in der Betreuung die Chance, dem immer größer werdenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Ich möchte durch einen Ausbau der Angebote für Familien und Jugendliche, sowie durch ein attraktives Veranstaltungsangebot ein familienfreundliches, lebens- und liebenswertes Umfeld in unserer Verbandsgemeinde schaffen, so dass Jung und Alt gerne hier leben. Um das zu erreichen, bedarf es neben den bereits genannten Punkten auch weiteren infrastrukturellen Maßnahmen. Auch hier wurde in den letzten Jahren bereits einiges erreicht, allerdings gibt es gerade hier auch noch viel zu tun. Nicht zu vergessen ist hier auch ein flächendeckender Breitbandausbau, der in der heutigen Zeit einfach unentbehrlich ist.

Bei allen Maßnahmen und Initiativen kommt es natürlich immer darauf an, die finanzielle Situation der Verbandsgemeinde zu berücksichtigen. Hier sind Augenmaß und im Zweifel auch Haushaltsdisziplin erforderlich, um eine weitere Neuverschuldung der Verbandsgemeinde zu vermeiden.“ (hws/PM)


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