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Nachricht vom 02.09.2017 - 10:58 Uhr    

Udo Hammer kandidiert für Bürgermeisteramt in Hamm/Sieg

Die Wahlberechtigten in der Verbandsgemeinde Hamm haben am 24. September die Möglichkeit, den neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde zu wählen. Die Nachfolge von Rainer Buttstedt steht aus Altersgründen an. Udo Hammer, Ortsbürgermeister von Roth, tritt als parteiloser Kandidat an.

Udo Hammer möchte ins Rathaus Hamm einziehen. Foto: pr

Hamm/Roth. Udo Hammer, 51 Jahre alt, von Beruf Polizeibeamter bei der Bundespolizei, seit rund fünf Jahren Ortsbürgermeister in Roth. Die schulische Ausbildung endete mit der Fachhochschulreife, es folgte die Ausbildung bei der Polizei. Hammer ist verheiratet und hat zwei Söhne, 19 und 12 Jahre alt. Seit seiner Geburt lebt Udo Hammer in Roth und ist tief mit der Heimat verwurzelt.
Rund 25 Jahre Ratsarbeit im Ortsgemeinderat der Heimatgemeinde, seit 2012 Ortsbürgermeister in Roth, und seit 2004 Mitglied des Verbandsgemeinderates ist er den Hämmschern nicht unbekannt.

Der AK-Kurier erhielt die Pressemitteilung mit den Zielen und Vorstellungen des Kandidaten, den wir im Wortlaut veröffentlichen:

"Als Mitglied des Verbandsgemeinderates Hamm/Sieg, dem ich seit 2004 angehöre, kenne ich die Verhältnisse in unserer Verbandsgemeinde sehr genau und weiß daher wo bei den Bürgern "der Schuh drückt". Allerdings weiß ich auch was machbar und finanziell möglich ist.

Konfliktbewältigungen sind mir berufsbedingt nicht fremd. Nicht von ungefähr bin ich auf "ziviler Ebene" schon seit 2009 Mitglied im Kreisrechtsausschuss des Landkreises Altenkirchen und habe bei den dort durchgeführten Verfahren viele lehrreiche Erfahrungen machen können.

Durch diesen jahrelangen Umgang mit der "Kommunalen Familie" verfüge ich über wichtige Kontakte und kenne die Verwaltungen und die kommunalen Strukturen sehr genau. Ich möchte im Falle meiner Wahl gerne in bewährter Art und Weise mit dem Verbandsgemeinderat und in enger Zusammenarbeit mit unseren Ortsgemeinden Einfluss auf die Entwicklung unserer Verbandsgemeinde nehmen. Die Lebensqualität in unserer Region muss für unsere Bürger weiter verbessert werden, dazu ist es aber auch erforderlich, unsere Zukunftsfähigkeit zu sichern. Unsere Verbandsgemeinde muss sich nicht verstecken, viel wurde gerade in den letzten Jahren erreicht. Beispielhaft nenne ich unsere Kindergärten, die mit hohem finanziellem Aufwand baulich wie personell erweitert und attraktiv gestaltet wurden. Unsere Feuerwehr ist zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben hervorragend ausgestattet und ist auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Sorgen bereitet mir die zukünftige hausärztliche Versorgung sowie der kontinuierliche Niedergang des Einzelhandels in unserer Region. Dort möchte ich mich als Bürgermeister besonders stark engagieren, um Lösungen zu finden und negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Auch könnten wir touristisch sicherlich noch mehr aus unserer "Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Region" entwickeln. Gerade auch im Hinblick auf das Freizeitangebot möchte ich unter Einbeziehung der überregional gut vernetzten Gastronomiebetriebe mehr konzeptionelle Initiative ergreifen.

Als Ortsbürgermeister weiß ich um die Probleme der Ortsgemeinden und weiß wieviel gute Arbeit dort geleistet wird. Ich möchte mich dafür einsetzten, dass die planerischen und organisatorischen Rahmenbedingungen weiter verbessert werden, um die Entwicklung der Ortsgemeinden zu fördern und zu unterstützen.

Gelegentlich werde ich auf meine Stärken und Schwächen angesprochen: Ich bezeichne mich selbst als bürgernah und gradlinig, der direkte Kontakt mit Menschen ist mir wichtig. Ich versuche möglichst unbürokratisch zu helfen und mag persönliche Gespräche lieber als lange Schreiben. Viele gute Gespräche habe ich bei Festen oder anderen Geselligkeiten geführt und daraus viele Impulse mitgenommen. Ich kann auch gut mit sachlicher Kritik umgehen, "Stammtischparolen" liegen mir dagegen weniger. Allerdings neige ich ein wenig zur Ungeduld, was die Umsetzung von Beschlüssen oder anderen getroffenen Entscheidungen betrifft", soweit die Pressemitteilung. (hws)



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Kommentare zu: Udo Hammer kandidiert für Bürgermeisteramt in Hamm/Sieg

4 Kommentare

Sehr geehrter Herr Hammer,
natürlich war in der Ortsfemeinde Roth solch eine "Aufwandssteuer" im Gespräch.
Die Ortsgemeinde Roth hat diese ja erst ins Gespräch gebracht.
Diese wurde meineserachtens nur deswegen nicht weiter verfolgt bzw. zur Abstimmung gebracht,
da sich in Pracht im Gemeinderat keine Merheitt bei der Abstimmung ergeben hat.
Auch ich bitte um sachlichen Umgang bzw. Ehrlichkeit mit der Thematik.

MfG
Michael Alber

#4 von Michael Alber, am 09.09.2017 um 20:33 Uhr
Hallo Frau Alt,
ich denke Sie sind da falsch informiert. In der OG Roth gibt es die von Ihnen angesprochene "Aufwandssteuer" nicht. Außerdem ist das entscheidende Gremium für die Erhebung dieser Art von Steuern der Gemeinderat der jeweiligen Ortsgemeinde. Dieser hat sich ,jedenfalls in der OG Roth, mit diesem Thema mangels Brisanz aber überhaupt noch nicht beschäftigt, geschweige denn entschieden.
Ich bitte doch um sachlichen Umgang mit dieser Thematik.
M.f.G.
Udo Hammer
#3 von Udo Hammer, am 05.09.2017 um 10:34 Uhr
Sehr geehrter Herr Hammer,
muss eine Gruppe von Tierhaltern in unserer ländlichen Region, wieder mit einer "Aufwandssteuer" rechnen? Wie letztes Jahr in Ihrer Ortsgemeinde Roth geschehen.
mfg
C. Alt
#2 von Christiane Alt, am 04.09.2017 um 17:59 Uhr
Sehr geehrter Herr Hammer,
mit der Wortwahl, die Feuerwehr sei "hervorragend" ausgestattet implizieren Sie -möglicherweise unbewusst-, dass sich die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr in Hamm auf besondere Weise von der Ausstattung anderer Feuerwehren in vergleichbarer Größe, Risikoklasse gem. Anl. I FwVO RLP, etc. abhebe. Die Anzahl der aus dem kommunalen Haushalt beschafften Fahrzeuge der Verbandsgemeindefeuerwehr beläuft sich derzeit auf insgesamt fünf Fahrzeuge. Die übrigen Fahrzeuge sind (z.T. ehemalige) Fahrzeuge des Katastrophenschutzes, das Rettungshundefahrzeug wurde durch das Land beschafft, der Kommandowagen wurde aus Landesmitteln und vom Förderverein finanziert. Ich glaube, diese Anzahl spricht nicht nur im kreisweiten Vergleich für sich und ist Produkt der im ganzen Land Rheinland-Pfalz einzigartigen Organisationsstruktur der Verbandsgemeindefeuerwehr mit lediglich einer einzigen Feuerwehreinheit im gesamten Verbandsgemeindegebiet.
Dies mag verdeutlichen, dass die Ausstattung der Feuerwehr Hamm nicht in einer Weise hervorragt, als dass sich die Verbandsgemeinde hier einen über die bestehende gesetzliche Verpflichtung hinausgehenden, besonderen Luxus leistet.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Brenner
Stellv. Wehrleiter

#1 von Christian Brenner, am 03.09.2017 um 13:33 Uhr

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