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Nachricht vom 16.09.2017    

Silber auf Landesebene in der Sonderklasse für Obererbach

Der Landesentscheid 2017 im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist entschieden. Insgesamt 193 Dörfer hatten sich am Landeswettbewerb 2017 beteiligt. Davon hatten sich aus den vorausgegangenen Kreis- und Gebietsentscheiden 23 Dörfer für den Landesentscheid qualifiziert. Obererbach Im Kreis Altenkirchen erhält Silber in der Sonderklasse.

So begrüßte Obererbach die Landesjury. Foto: kkö

Obererbach. Die interdisziplinär besetzten Jurys von jeweils fünf Personen in der Haupt- und Sonderklasse haben nach einer eingehenden Begutachtung vor Ort die diesjährigen Sieger im Landeswettbewerb ermittelt. „Das Ergebnis im Landesentscheid spiegelt die konsequente Arbeit und die großartige Gemeinschaftsleistung in den Dörfern wieder“, schreibt Innenminister Roger Lewentz in der Pressemitteilung.

„Was die Menschen in unseren Dörfern Tag für Tag für die Zukunft ihres Dorfes leisten, beeindruckt mich sehr. Der Dorfwettbewerb 'Unser Dorf hat Zukunft' ist der geeignete Rahmen diese Leistungen hervorzuheben und öffentlich zu machen. Mit Hilfe der Dorferneuerung haben sich die Ortsgemeinden Gedanken um die Zukunft ihres Dorfes gemacht. Sie haben sich den aktuellen Herausforderungen die im Zusammenhang mit den demographischen und allgemeinen strukturellen Veränderungen stehen mit Engagement und Erfolg gestellt“, so der Minister.

In der Hauptklasse haben sich die teilnehmenden Gemeinden in den Landkreisen Westerwald, Neuwied und Altenkirchen wie folgt platziert (in alphabetischer Reihenfolge):

Gold: Ortsgemeinde Staudt, Westerwaldkreis

Silber: Ortsgemeinde Oberdreis, Landkreis Neuwied

In der Sonderklasse haben sich die teilnehmenden Gemeinden wie folgt platziert (in alphabetischer Reihenfolge):

Gold: Ortsgemeinde Merkelbach, Westerwaldkreis

Silber: Ortsgemeinde Obererbach, Landkreis Altenkirchen

Bei der Bewertung wurden folgende Bereiche beurteilt: „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“, „Grüngestaltung/Das Dorf in der Landschaft“ und „Gesamtbeurteilung“.

2017 werden erstmals zwei Preisverleihungen stattfinden. Die Sieger der teilnehmenden Gemeinden der Hauptklasse werden am Freitag, den 20. Oktober und die Sieger der teilnehmenden Gemeinden der Sonderklasse am 24. November geehrt. Beide Preisverleihungen finden in der Fruchthalle in Kaiserslautern statt und beginnen um 14 Uhr. Alle Gemeinden, die am Landesentscheid 2017 teilgenommen haben, werden von Innenminister Roger Lewentz mit einer Urkunde und einer Glastrophäe ausgezeichnet.

„Ich möchte noch einmal betonen, dass alle Gemeinden, die sich über den Kreis- und Gebietsentscheid für den Landesentscheid qualifiziert haben, 'Sieger' sind und sich auch als solche fühlen können. Unabhängig von einer weiteren Platzierung“, so Minister Lewentz. Besonders hervorzuheben seien die vielen beispielgebenden, zukunftsweisenden Initiativen und Maßnahmen für eine nachhaltige und attraktive Innenentwicklung der Ortskerne. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung seien das außerordentlich hohe ehrenamtliche Engagement und die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung ihres Dorfes aktiv mitzuarbeiten. Die Siegergemeinden seien Dank der Dorferneuerung konzeptionell gut gerüstet und könnten sich mit Zuversicht den gegenwärtigen Herausforderungen stellen. „Die in den Dorferneuerungsgemeinden über viele Jahre geleistete Arbeit trägt nun mit der stattfindenden Preisverleihungen des Wettbewerbes ihre Früchte. Die Gemeinden erfahren auf diesem Weg die notwendige Aufmerksamkeit und den Lohn ihrer geleisteten Arbeit“, so der Minister.

„Mein besonderer Dank geht daher an dieser Stelle an die Damen und Herren der beiden Landesjurys. Es ist eine schwere Aufgabe unter den Topgemeinden diejenigen zu selektieren, die mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet werden sollen. Eine schwierige Aufgabe, die von den Fachleuten der Landesjury gut gelöst wurde“, sagte Lewentz. (PM)


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