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Nachricht vom 17.09.2017    

Feuerwehr der VG Daaden-Herdorf übte in Dermbach

Die Begegnungsstätte Haus Concordia bei Dermbach war am Freitagabend, 16. September, der Austragungsort einer Feuerwehrübung der VG Daaden-Herdorf, an der die Löschzüge Dermbach, Herdorf, Niederdreisbach, Friedewald und die DRK Bereitschaft Herdorf teilnahmen. Menschenrettung und der Aufbau der Wasserversorgung in dem abgelegenen Gelände standen im Mittelpunkt.

Zum Schutz vor dem Rauch erhielt einer der Vermissten eine Atemschutzmaske. Fotos: anna

Herdorf. Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute und acht DRK Helfer vor Ort. Die Übungslage lautete: Brand im Haupthaus, zwei Personen werden vermisst. Auf Grund der Örtlichkeit (abgelegene Lage und mehrere Gebäude) wurden mehrere Einheiten alarmiert.

Die zuerst eintreffende Löschgruppe Dermbach baute eine erste Wasserversorgung aus dem nahegelegenen Stollen (Brunnen) zur Brandbekämpfung auf und ein Trupp Atemschutzgeräteträger drang in das Gebäude ein um die beiden Vermissten zu retten. Die Kameraden aus Herdorf halfen dabei, zudem hatte Herdorf die Einsatzleitung und errichtete eine Atemschutzsammelstelle. Nach der Rettung der Verletzten aus der Gefahrenzone, wurden diese den Helfern des DRK zur Erstversorgung übergeben.

Die Löschzüge Niederdreisbach und Friedewald bauten eine Wasserversorgung vom Dermbacher Fischweiher aus auf, der am Anfang der Straße zur Concordia etwa 1,5 Kilometer entfernt liegt. Da die Strecke zur Concordia hin leicht ansteigend ist mussten neben der Wasserentnahmepumpe zwei weitere Verstärkungspumpen zwischen geschaltet werden.

Zahlreiche kleine und große Zuschauer hatten sich zu der Übung auf der Concordia eingefunden, darunter mehrere Ratsmitglieder und in Vertretung des VG-Bürgermeisters Wolfgang Schneider war die Beigeordnete Roswitha Denker gekommen. Auch Feuerwehrkameraden und DRK Helfer aus dem benachbarten Neunkirchen schauten sich die Übung ihrer rheinland-pfälzischen Kollegen an. Denn in einem Ernstfall würden diese natürlich bedeutend schneller am Ort des Geschehens sein können, als die Kollegen aus weiter entfernten Orten. Das erklärte auch der stellvertretende Wehrleiter der VG-Feuerwehr-Daaden Herdorf André Fries.



Fries fand, dass die gesamte Übung „sehr gut gelaufen“ sei, die Menschenrettung wäre schnell erfolgt und auch der Aufbau der langen Wasserversorgung habe gut geklappt. Letztlich diene eine solche Übung auch dem Kennenlernen der örtlichen Gegebenheiten, besonders im Hinblick auf die Zusammenarbeit aller Löschzüge der Verbandsgemeinde. Daher finden die Übungen auch immer in anderen Konstellationen und an unterschiedlichen Orten statt. Erfreut zeigte sich Freis auch über die große Anzahl an Zuschauern, die bei derlei Übungen natürlich gerne erwünscht sind. Dies sei ein Signal und zeige auch, dass die Leute hinter den Kameraden der Feuerwehr stehen würden. Abschließend bedankte sich der stellvertretende Wehrleiter noch bei Pastor Damian Lewinski dafür, dass die Löschzüge auf dem Gelände üben durften. Der Pastor quittierte dies mit den Worten: „Immer wieder gerne“.

Im Gebiet der VG Daaden-Herdorf werden demnächst noch zwei weitere Feuerwehrübungen durchgeführt. Die Jugendfeuerwehr übt am 22. September um 18 Uhr auf dem Gelände der Firma Mudersbach in Friedewald. Die Löschzüge Weitefeld, Daaden, Derschen und Sassenroth werden am Stammsitz der Stühn Gruppe in Weitefeld am 29. September um 18.30 Uhr ihre Übung austragen. Auch dabei sind Zuschauer wieder gerne gesehen. (anna)


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