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Nachricht vom 20.09.2017    

Senioreneinrichtung in Mehren sucht neue Wege

Bürgermeisterkandidat Fred Jüngerich traf sich auf Einladung der Leitung der Senioreneinrichtung in Mehren mit der Leiterin Michaela Giehl, dem Vertreter der Grundbesitz Steigerwald GbR und dem erste Beigeordneten der Ortsgemeinde Armin Schnabel zu einem Gespräch, in dem es um die Möglichkeiten der Kooperation bei Kinderbetreuungsplätzen für zukünftige Pflegekräfte ging.

Zum einem Meinungsaustausch trafen sich Bauherren, die Leiterin des Seniorenzentrums, Michaela Giehl mit dem Beigeordneten der Ortsgemeinde Armin Schnabel und Fred Jüngerich. Foto: kkö

Mehren. Die Verantwortlichen der Senioreneinrichtung „Sonnenhang“ Mehren hatten den Bürgermeisterkandidaten Fred Jüngerich zu einem Gespräch eingeladen. Thema war die Kooperation im Bereich der Plätze im örtlichen Kindergarten, der in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde liegt.

Die Steigerwald Grundbesitz GbR aus Mettmann errichtet am Standort Mehren einen Erweiterungstrakt zum bestehenden Haus. Das Richtfest wurde bereits gefeiert. Dieser Neubau wird 60 neue Bewohnerzimmer zur Verfügung stellen. Im bisherigen Haus sind es 86 Zimmer. „Mit diesem Bau wird natürlich die Aufstockung des Personals einhergehen“, führte Giehl aus. So sind hier 40 neue Stellen angedacht. Im Gespräch wurden mit Jüngerich die Möglichkeiten der kommunalen Unterstützung erörtert.

„Gerade bei der Personalfindung ist es wichtig, jungen Pflegekräften auf Stellensuche Perspektiven hinsichtlich der Betreuung ihrer Kinder zu bieten“, meinte Jüngerich. Er ergänzte: „Ich kann mir daher vorstellen, dass in der kommunalen Kindertagesstätte Mehren Freiräume für Kinder des Personals geschaffen werden könnten“. Die Kita Mehren, Träger ist die VG Altenkirchen, wird derzeit zweigruppig geführt und bietet 50 Plätze. Um die Standards zu verbessern wird auf Seiten der Verbandsgemeinde derzeit an der Optimierung des Raumkonzepts gearbeitet.

Giehl ging im Gespräch darauf ein, dass durch die Schichtarbeit im Pflegeberuf Absprachen über die Betreuungszeiten erfolgen müssten. Ferner sei zu klären ob Kinder aus anderen Landkreisen oder gar dem Nachbarland NRW dann aufgenommen werden können.

Steigerwald erklärte, dass es sich um ein Beteiligungsmodell handeln würde und die Leitung des Hauses derzeit keine Zahlen nennen könne um wie viel Plätze es denn gehe. „Dies wird sich im Laufe der Bewerbungsgespräche, die geführt werden zeigen. Die Eröffnung ist für den Februar 2018 geplant“, sagte Giehl.

Der erste Beigeordnete der Ortsgemeinde Armin Schnabel gab zu verstehen: „Auch für die Ortsgemeinde Mehren ist die Baumaßnahme eine bedeutsame Aufwertung der Infrastruktur. Die Erweiterung schafft neue Arbeitsplätze. Es sei wünschenswert, wenn die Rahmenbedingungen von kommunaler Seite gestärkt werden könnten“.

Am Schluss des Sondierungsgespräches meinte Jüngerich: „Ich halte es für erstrebenswert, über solche kommunal/private Kooperationen auch für weitere Berufssparten und an anderen Standorten der Verbandsgemeinde nachzudenken“.

Giehl wies in ihrem Abschlussstatement daraufhin, dass bereits seit langer Zeit eine Verbindung zur kommunalen Kita bestehe. So würden gegenseitige Besuche stattfinden, der große Weihnachtsbaum wird von den Kindern geschmückt. Zum Martinsumzug werden die Brezeln von der Einrichtung finanziert und vieles mehr.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass es sich hierbei um ein Pilotprojekt handeln könne, wodurch dann auch wieder Fördermittel aus verschiedenen Bereichen fließen könnten. Aber es bedürfe noch vieler Gespräche und Beratungen durch die örtlichen Gremien. (kkö)


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