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Nachricht vom 02.10.2017    

Feuerwehrleute aus vier Einheiten arbeiteten Hand in Hand

Feuerwehrleute aus Daaden, Weitefeld, Sassenroth und Derschen arbeiteten Hand in Hand und zeigten dies bei einer gemeinsamen Übung in Weitefeld. Dazu war ein anspruchsvolles Übungsszenario zusammengestellt worden. Schauplatz der Übung war die Firma Stühn Metallbau.

Die Aufnahme zeigt die Rettung einer eingeklemmten Person. Fotos Feuerwehr

Weitefeld. Am frühen Freitagabend kommt es zu einem Brand in der Photovoltaikanlage bei der Firma Metallbau Stühn. Das Feuer breitet sich in Halle 1 schnell ins Halleninnere aus und greift auf eine weitere Halle über. Mehrere Personen werden vermisst. Zusätzlich kommt es auf den benachbarten Gleisen zu einem Unfall. Unter dem Anhänger wurde eine Person auf dem Gleiskörper eingeklemmt. So lautete das diesjährige Szenario bei der Abschlussübung am Freitag, den 29. September.

Während die Löschgruppe Sassenroth und der Löschzug Derschen/Mauden/Emmerzhausen sich mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung im Halleninneren befassten, unterstützte ein Teil des Löschzuges Weitefeld hierbei mit einem Außenangriff auf die Halle. Der Rest der Mannschaft erkundete die Lage und bereitete die technische Hilfeleistung des Löschzuges Daaden am Anhänger vor. Hierzu gehörte auch das Absichern der Einsatzstelle durch Ausleuchten und die Verkehrsregelung in unmittelbarer Nähe des Unfalls.

Zeitnah konnten alle Personen, sowohl aus den Hallen, als auch aus der misslichen Lage unter dem Anhänger befreit werden. Durch dieses Szenario erhielten die zahlreichen Zuschauer nicht nur einen Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte unter Atemschutz, sondern auch wie aufwendig das Ausrüsten dieser Kräfte ist und mit wie viel Material diese umgehen können müssen. Zudem konnten die Löschzüge Daaden und Weitefeld hier ihre Zusammenarbeit in der technischen Hilfe weiter ausbauen. Beide Einheiten besitzen besonderes Material, um in solchen Einsätzen arbeiten zu können.



Jörg Hölzemann, Wehrführer des Löschzuges Weitefeld, lobte die Arbeit der rund 70 Einsatzkräfte. „Jeder konnte bei diesem Szenario sein Können klar unter Beweis stellen. Die Zusammenarbeit klappte einwandfrei.“ Auch der stellvertretende Wehrleiter André Fries war sichtlich begeistert von der dargebotenen Leistung.

Ein besonderer Dank galt den Inhabern der Firma Metallbau Stühn, mit denen einen solche Planung immer problemlos möglich sei, so Hölzemann. Stellvertretend für alle Arbeitgeber, die den Feuerwehrdienst ihrer Mitarbeiter ermöglichen, bedankte sich auch der stellvertretende Wehrleiter. „Ohne solch einen Rückhalt in der Arbeitswelt wäre dieses Ehrenamt nicht mehr möglich.“ (PM)


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