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Nachricht vom 20.10.2017    

Komödie Der Pantoffel-Panther – Saisonstart im Hüttenhaus

Mit der Komödie „Der Pantoffel-Panther“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs hatte der Kulturring Herdorf zum Auftakt seiner Theatersaison 2017/18 eine gute Wahl getroffen und sich so ein volles Haus beschert.

Hasso gesteht seinem Röschen, dass sie finanziell am Ende sind. Fotos: anna

Herdorf. Das Münchener Tournee Theater gastierte mit der Komödie mit kabarettistischem Einschlag im Hüttenhaus Herdorf. Die Darsteller Billie Zöckler, Jochen Busse, Andreas Windhuis, Marco Pustisek, Raphael Grosch und Mia Geese boten ihrem Publikum einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend. Die Geheimnisse der Eheleute Hasso und Röschen Krause (Busse und Zöckler) führen in dem Stück zu allerlei Missverständnissen, spontane Notlügen verstärken das Geflecht von Irrungen und Wirrungen nur noch zusätzlich und mit kabarettistischem Wortwitz sorgt das Ensemble für Lachtränen im Publikum. Hannelore Krause (Zöckler), genannt Röschen, hat viel vor. Sie möchte ihren Mann pünktlich zum Antritt seines wohlverdienten Ruhestandes mit einem neu eingerichteten Wohnzimmer überraschen, zudem plant sie eine Schiffsreise und einen Urlaub in Italien. „Geld spielt keine Rolle“, so ihr Motto.

Dass ihr Mann Hasso (Busse) schon seit zwei Jahren arbeitslos ist und sich das Familienvermögen in eine enorme Schuldenlast gewandelt hat, davon weiß Röschen nichts. Sie ist überzeugt, dass ihr Hasso noch immer eine florierende Firma besitzt und edle Lederpantoffeln aus Italien verkauft. Hasso gesteht jedoch nur seinem Nachbarn und Freund Dr. Rüdiger Kowalski (Windhuis) seine Misere. Der Psychiater, mit einer Reihe eigener Probleme behaftet ist jedoch keine wirkliche Hilfe.

Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als ein Mafioso Namens Luigi Campagnolo (Pustisek) bei Hasso auftaucht, zwei Geldkoffer und eine geladene Waffe dabei hat er einen Spezialauftrag für den „Panther“. Das Chaos gipfelt dann mit dem Erscheinen des Raumausstatters Milan (Grosch) und Hassos junge Kollegin Babsi (Geese) bildet da noch das Sahnehäubchen auf dem allgemeinen Wirrwarr. Die schnelle Folge witziger Dialoge kam beim Publikum bestens an. Die Zuschauer im Saal waren so bei der Sache, dass irgendjemand einen Satz der Darsteller sogar vorweg nahm. „Wollen wir es zusammen singen“? Fragte Busse in die Reihen der Zuschauer. Es sei nicht mehr so leicht mit 76 Jahren noch so viel Text einzustudieren und zu behalten. Und wenn dies geschafft sei, wolle er diesen dem Publikum servieren, aber nicht vorweg genommen bekommen. „Und immer an derselben Stelle“.

Die Leute im Saal hatten ihren Spaß und der Vollblutprofi Busse wandte sich wieder seiner Gesprächspartnerin zu. Besonders erfreut war das Publikum auch darüber, dass der Ort der Handlung in Herdorf spielte. „Nach Karneval gebe es hier immer einen Engpass an Leber“.

Gelbe Briefe kamen vom Amtsgericht Betzdorf und die junge Babsi wohnte in Burbach. Auch Siegen und das Sauerland fanden Erwähnung. Lokale Bezüge kommen eben immer gut an. Nach langanhaltendem Applaus und mehrfachen Verbeugungen der Darsteller verriet Busse noch, dass die nächste Vorstellung in Salzgitter stattfinden werde. Alles lachte. „Wir machen es trotzdem“, so Busse und damit war dann wirklich Schluss. Die Regie führte Horst Johanning, für das Bühnenbild zeichnete Tom Grasshoff verantwortlich und für die Kostüme Anja Saafan. (anna)


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