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Nachricht vom 28.07.2009    

Viel Spaß beim Zeltlager der Jugendfeuerwehren

Ein tolles Zeltlager erlebten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren des Kreises Altenkirchen in Gebhardshain. Über 250 Nachwuchs-Feuerwehrleute waren gekommen, um viel Spaß zu haben bei Ausflügen, Karaoke-Wettbewerb und einem Fußballturnier. Und natürlich stand die Förderung des Gemeinschaftsgefühls ganz an der Spitze.

Kreis Altenkirchen/Gebhardshain. Das alle zwei Jahre stattfindende Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager fand in diesem Jahr in Gebhardshain hinter der großen Turnhalle, unterhalb der Westerwaldschule statt. Ausrichter waren die Jugendfeuerwehren aus Kausen, Elkenroth und Rosenheim unter der Organisations-Leitung von Stefan Schwan, Kausen. Los ging es am 15. Juli am frühen Nachmittag. Nach der Lagereröffnung durch Kreisjugend-Feuerwehrwart Christian Baldus hatten alle Jugendlichen Zeit, sich mit dem Gelände vertraut zu machen. Neben dem Zelten stand natürlich auch eine aktive Freizeitgestaltung auf dem Programm. Als Ziele hatte das Organisationsteam die Grube Bindweide, das Motorradmuseum (beides in Steinebach) und das Löwenbad in Hachenburg gewählt. Auf der Bindweide lernten die Jugendlichen und deren Betreuer einiges über den Erzabbau in der Verbandsgemeinde Gebhardshain und im angrenzenden Siegerland. Nostalgisch wurde es dann im Motorradmuseum bei Familie Weller in Steinebach. Dort gab es viel "Neues" aus den Zeiten der Großeltern. Denn nicht nur Motorräder, sondern auch einige Gegenstände wie Radios und altertümliche Haushaltsgeräte wurden bestaunt.
Badespaß stand dann im Löwenbad in Hachenburg auf dem Programm. Hierfür wurden die Jugendlichen vom Busunternehmen Knautz aus Langenbach in Gebhardshain abgeholt und nach Hachenburg gefahren.
Beim Plantschen im Wasser und Kunstsprüngen vom Sprungturm tobten sich die Teilnehmer so richtig aus. Schon gegen 16.30 Uhr stand dann die Rückfahrt an, denn einige Gruppen hatten noch mit den Vorbereitungen fürs Abendessen zu tun. Dies, sowie ein Frühstücks-, Spül- und verschiedene Putzdienste, mussten ebenfalls von den einzelnen Jugendgruppen übernommen werden.
Am Samstag stand dann das Kreisjugendfeuerwehr-Fußballturnier auf Programm. Geplant wurde dies als Turnier auf dem angrenzenden Sportplatz. Jedoch machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so wurde kurzfristig der Alternativplan Hallenturnier hervorgeholt und in die Tat umgesetzt. Hierbei ging - beim 12 Teilnehmer starken Feld - die Jugendfeuerwehr aus Steinebach vor den Jugendfeuerwehren aus Rosenheim und Elkenroth als Sieger hervor.
Die Abendgestaltung wurde vom Kreisjugendforum geplant. Dieses hatte sich in einigen Treffen im Vorfeld über eine aktive Mitgestaltung am Zeltlager Gedanken gemacht und ein buntes Abendprogramm für Freitag und Samstag vorbereitet. Programmpunkte waren hier eine Karaokeveranstaltung, bei der sich ein Zweierteam jeder Jugendfeuerwehr zwei Lieder aussuchen musste und nun diese zum Besten geben mussten. Bewertet wurden die Auftritte durch eine unabhängige Jury. Die Kriterien hierfür waren neben den Stimmen auch der Auftritt, die Sicherheit beim Singen und die Stimmung im Publikum. Nach dem ersten Abend standen die besten fünf Teilnehmer fest. Im Finale am Samstagabend traten dann die Jugendfeuerwehren aus Kirchen, Pleckhausen, Mehren, Flammersfeld und Altenkirchen im großen Finale gegen einander an. Gewinner war hier die Jugendfeuerwehr Altenkirchen vor der Jugendfeuerwehr aus Flammersfeld und der aus Mehren.
Zweite Aufgabe für die ganze Gruppe war dann die Organisation eines Liedes, Theaterstücks oder Tanzes. Durch die Jury wurde hier bewertet, wer sich die meisten Gedanken und Mühe gemacht hatte. Gewinner war hier die Jugendfeuerwehr Siegtal vor den Jugendfeuerwehren aus Steinebach und Kausen.
An allen Tagen waren neben Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Konrad Schwan, Kreisfeuerwehr-Inspekteur Eckhard Müller die Wehrleiter der einzelnen Verbandsgemeinden aus dem Kreis Altenkirchen, vielen Wehrführer auch die Eltern und Großeltern gern gesehene Gäste im Lager.
Nach dem Frühstück am Sonntagvormittag, wurden alle Zelte wieder abgebaut und die Jugendfeuerwehren von Kreisjugend-Feuerwehrwart Christian Baldus in die Sommerferien geschickt. Baldus lobte die Harmonie und die gute Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehrwarte, der Jugendlichen und des Jugendforum und freute sich schon auf das nächste 2011 stattfindende Zeltlager. Besonders hervor hob Baldus die sehr gute Organisation und auch die Zusammenarbeit der Ausrichter mit der Verbandsgemeindeverwaltung Gebhardshain, dem Bauhofmitarbeiter Michael Bläcker und dem Hausmeister der Turnhalle, Rainer Guse. Diese hatten maßgeblich zum guten Gelingen der Veranstaltung mit beigetragen.
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Foto: Lagerfeuerromantik durfte natürlich nicht fehlen.


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