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Nachricht vom 28.07.2009    

Horhausener Kirmes hat lange Tradition

Natürlich darf bei der Eröffnung der traditionellen Magdalenen-Kirmes in Horhausen der ebenso traditionelle Fassanstich nicht fehlen. Pastor Guido Lacher und Claudius Leicher war dies vorbehalten. Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski verwies bei dieser Gelegenheit auf die lange Tradition des Festes.

Horhausen. Zur offiziellen Kirmeseröffnung mit dem Fassanstich begrüßte Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski zahlreiche Gäste, darunter auch MdL Erwin Rüddel und Bürgermeister Josef Zolk. Gemeinsam mit den Junggesellen schlugen Pastor Guido Lacher und Claudius Leicher das erste Fass Bier an und eröffneten so den weltlichen Teil der Kirmes. Der Spielmannszug Obersteinebach-Epgert spielte zünftige Melodien. Ortsbürgermeister Schmidt-Markoski dankte allen, die zum Gelingen der Kirmes beigetragen hatten, besonders Claudius Leicher als Veranstalter der großen Ü-30 Party, die nach dem Fassanstich im Kaplan-Dasbach-Haus (KDH) bis in den frühen Morgen gefeiert wurde.
In seiner Ansprache zur Kirmeseröffnung erinnerte der Ortsbürgermeister an die Geschichte des Festes. Der Name Kirmes entstand wohl aus dem mittelhochdeutschen Wort "Kirmesse", das seinen Ursprung in dem Wort "Kirchmesse" hat. Es beschreibt die Feierlichkeiten, die anlässlich einer Kircheneinweihung ausgerichtet wurden.
Die Kirmes als Patronatsfest ist geschichtlich gesehen das älteste Fest im Kirchspiel Horhausen. Sie wird bereits seit mindestens 105 Jahren gefeiert. Die Pfarrkirche steht unter dem Schutz der heiligen Maria Magdalena und es ist Brauch, dass die Kirmes immer am Sonntag nach dem Namenstag der heiligen Maria Magdalena (22. Juli) gefeiert wird. Der Tag der Kirmes ist somit das alljährliche Erinnerungsfest an die Schutzheilige unserer ehrwürdigen Pfarrkirche.
Allerdings hat sich die Kirmes im Laufe der Zeit gewandelt und ist zum Volksfest geworden. Die Kirmes diente aber auch als "Ausgleich" für die von harter Arbeit auf dem Feld geprägten Monate zwischen der Aussaht im Frühjahr und dem Einholen der Ernte im Herbst.
So wurde an den Kirmestagen getanzt und gefeiert, aber auch der Verstorbenen gedacht - und die Arbeit in der Landwirtschaft ruhte. Verwandte und Freunde kamen zu Besuch oder man traf sich auf dem Kirmesplatz.
So ist es auch heute noch. Schmidt-Markoski: "Weil die "Horser Kirmes" nicht irgendein Fest ist, sondern auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, liegt sie mir ganz besonders am Herzen. Froh bin ich darüber, dass unsere Junggesellen sich der Kirmes angenommen haben, damit auch noch nachfolgende Generationen dieses Fest feiern können." (smh)
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Ein Blick in die Runde der Ehrengäste, angeführt von MdL Erwin Rüddel und Bürgermeister Josef Zolk. Links Ortsbürgermeister Rolf Schmidt-Markoski. Foto: smh



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