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Nachricht vom 06.11.2017    

DLRG Altenkirchen erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen

Am 3. und 4. November (2017) fanden in Hagen die Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Für den DLRG Altenkirchen gab es neue Bestzeiten und der ewige Konkurrent aus Nieder-Olm/Wörrstadt konnte geschlagen werden.

Teilnehmer aus Altenkirchen bei den Deutschen Meisterschaften von links Max Schneider, Jerome Osterkamp, Jonathan Jung, Tom Krischun und Luca Tscharnezki. Foto: Frank Schneider

Altenkirchen/Hagen. Am 3. und 4. November (2017) fanden in Hagen die Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Jerome Osterkamp konnte sich auf den Landesmeisterschaften Rheinland-Pfalz im Juni in Schifferstadt hierfür qualifizieren. Ebenso seine Mannschaft 17/18 männlich, in der er zusammen mit Luca Tscharnezki, Jonathan Jung, Max Schneider und Tom Krischun schwimmt. Noah Wendt, der auf den Landesmeisterschaften noch Teil des Teams war, fiel leider verletzt aus.

In den Wochen nach den Sommerferien bis zum Wettkampf wurden die Jungs intensiv von Marcel Hörter und Jenny Krämer vorbereitet. Im Einzelwettbewerb am Freitag, 3. November konnte Jerome in den vier Disziplinen Hindernisschwimmen, Retten einer Puppe mit Flossen, Retten einer Puppe ohne Flossen und kombinierte Rettungsübung gute Zeiten schwimmen. In der Disziplin Retten mit Flossen schwamm er eine neue persönliche Bestzeit. Hier schwimmt man 50 Meter mit Flossen, schnappt sich dann die Rettungspuppe und zieht sie 50 Meter ins Ziel. Am Ende kam er auf den 21. Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass er dieses Jahr im jüngeren Jahrgang startet, ist da für nächstes Jahr noch Luft nach oben. Er selbst war auch zufrieden, hätte aber gerne mehr Bestzeiten geschwommen.

Am Samstag, 4. November ging dann die Mannschaft an den Start – ebenfalls in vier Staffeldisziplinen. „Es war ungewohnt auf der 50-Meter-Bahn zu schwimmen und die Läufe waren alle sehr schnell hintereinander, das war anstrengender als sonst“ so Max Schneider am Ende des Tages. In der Tat war der Zeitplan sehr eng getaktet – man hatte nur fünf Läufe bzw. 30 Minuten Pause zwischen den Starts. Allerdings waren die Ergebnisse trotz allem sehr gut. In der 4x25 Meter Puppenstaffel, bei der jeder Schwimmer die Rettungspuppe 25 Meter schleppen muss und dann übergibt, konnten sie eine deutliche neue Bestzeit schwimmen.

Auch in der 4x50 Meter Gurtretterstaffel gab es eine neue Rekordzeit zu verzeichnen. Hier schwimmt der erste Schwimmer Freistil, der zweite Flossen, der dritte mit dem Rettungsgurt (ähnlich wie die Boje, die man aus Baywatch kennt) und der vierte mit Flossen, dem Rettungsgurt und dem dritten Schwimmer als Opfer. Die zwei verbleibenden Staffeln (Hindernisstaffel und Rettungsstaffel) boten zwar keine Bestzeiten, aber für die lange 50-Meter-Bahn mit fehlender 25-Meter-Wende, sehr gute Zeiten.

Die Wettkämpfe auf Bezirks- und Landesebene werden meist auf 25-Meter-Bahnen ausgetragen, ebenso wie das Training. Das Ziel den ewigen Konkurrenten aus Nieder-Olm/Wörrstadt zu schlagen haben die Jungs aber erreicht. Auf Landesebene waren die Nieder-Olmer noch knapp einen Platz vor ihnen, jetzt sind die Altenkirchner zwei Plätze vorne auf dem 16. Rang.

Es darf auch nicht vergessen werden, dass man sich auf der Bundesebene mit Schwimmern und Mannschaften misst, die teilweise täglich oder wenigstens fünf bis sechs Mal pro Woche trainieren. Dies ist den Schwimmern in Altenkirchen nicht möglich – sie trainieren einmal die Woche auf beengtem Raum für maximal zwei Stunden. Mit dem neuen Schwimmbad ist hier aber vielleicht auch Besserung in Sicht.

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PM DLRG Altenkirchen



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