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Nachricht vom 08.11.2017    

Else: Warum gehen Benzinpreise rauf und runter?

Viele meiner Berichte sorgen für Zustimmung, aber auch für Aufregungen… genau das sollen sie ja auch. Ich will Euch ja nicht irgendetwas erzählen, sondern zum Nachdenken anregen.

Grafik: Rosemarie Moldrickx

Region. Gestern zeigte die Tankanzeige an meinem Auto, dass es mal wieder Zeit wäre eine Tankstelle aufzusuchen und mich dann über die ständig wechselnden Benzinpreise aufzuregen. Genau das passierte. Auf dem Weg von Hachenburg nach Altenkirchen passierte ich vier Tankstellen mit jeweils einem anderen Benzinpreis.

Wie kann das eigentlich passieren, wo doch zurzeit über Nacht nirgendwo auf der Welt eine Krisensituation für eine Erhöhung der Kraftstoffpreise verantwortlich gemacht werden kann. Wird über die Preise je nach Laune nachgedacht, oder geknobelt? Oder animiert der Blick zur Nachbartankstelle zum Handeln? Manchmal ändert sich der Preis mehrmals am Tag (oder abends). Nicht selten klettern oder fallen die Preise zeitgleich oder nur mit einem Cent Unterschied. Innerhalb von 24 Stunden manchmal um mehr als zehn Cent pro Liter.



Absprachen sind ja laut Kartellgesetz verboten, aber das System funktioniert perfekt. Mich ärgert das ungemein und komme ich dann in Altenkirchen an, dann - wenn ich Glück habe – auch dort das gleiche Chaos… eine undurchsichtige Benzinpreisgestaltung. Ich bedauere das bequeme Zeitalter der elektronischen Umstellung per Knopfdruck. Müssten die Tankwarte noch über die Leiter nach oben klettern, um die Ziffern persönlich umzustellen, dann gäbe es vielleicht weniger Preiswechsel oder nur einmal am Tag.

Deshalb ein Tipp von mir für alle meine Freunde: Nicht warten bis das rote Lämpchen der Tankanzeige aufleuchtet, sondern immer dann, wenn es mal gerade billig ist, einfach dazu volltanken. In diesem Sinne Eure Else.


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