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Nachricht vom 03.08.2009    

Traditionelle Handwerkskunst lockte viele an

Zahlreiche Besucher lockte die Museumsscheune in Helmenzen am Sonntag an. Den etwa 800 Besuchern wurde traditionelle Handwerkskunst vorgeführt, darunter in der Feldschmiede, aber auch an den Spinnrädern.

Helmenzen. Am Sonntag lockte die Museumsscheune in Helmenzen mit einem besonderen Ereignis. Den zirka 800 Besuchern wurde traditionelle Handwerkkunst dargeboten. Wie in den guten alten Zeiten feuerte Wilfried Kirchner die Feldschmiede ein und demonstrierte anschließend den Umgang mit dem Feuer und dem heißen Eisen. In der 800 Grad heißen Flamme wurde das Eisen erwärmt und dann dem Sprichwort folgend - Schmiede das Eisen solange es heiß ist - sofort mit dem festen Schlag des Schmiedehammers bearbeitet. Während die Männer am Schmiedefeuer ins Schwitzen kamen, ging es bei den Frauen gelassener zu. Sie hatten mit ihren Spinnrädern im Inneren der Museumsscheune Platz genommen. Neben der Arbeit gab es traditionelles Plaudern über Gott und die Welt. Ohne den Gesprächspartner aus den Augen zu verlieren, wurde die Wolle langsam und entspannt zu einem Faden gesponnen. Auch die Spielzeugmacher aus einer längst vergangenen Zeit demonstrierten ihr Handwerk: Zinnfiguren wurden auf dem Vorplatz der Museumsscheune gegossen und den vielen Kindern dargeboten. Außerdem wurden noch Sensen gedengelt, und an einer Schnitzelbank konnte ein jeder ausprobieren, wie ein Gerätestiel in der Vergangenheit gefertigt wurde.
Vergangene Zeiten und handwerkliches Geschick wurden so in Helmenzen wieder wachgerufen. Der Arbeitskreis für Heimatgeschichte und Brauchtumspflege und die 40 Aktivisten der Veranstaltung konnten sich über viel Zuspruch der Besucher freuen. (ga)
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Die Damen am Spinnrad - traditionelle Handwerkkunst gab es in Helmenzen zu sehen. Fotos: Gerd Asmussen



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