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Nachricht vom 21.12.2017    

Seit 25 Jahren fest etabliert im Westerwald – die Jahresringe

Anlass für eine Feierstunde zu der die Landräte im Kreis Altenkirchen und dem Westerwaldkreis eingeladen hatte, war das 25-jährige Bestehen der Seniorenschrift "Jahresringe". Der langjährige Chefredakteur Ernst Zipp wurde gebührend verabschiedet, und das neue Team vorgestellt.

Landrat Michael Lieber (links) und Landrat Achim Schwickert dankten Ernst Zwipp für seine 25 Jahre währende Redaktionsleitung der Zeitschrift „Jahresringe“. Foto: anna

Elkenroth. Seit nunmehr 25 Jahren gibt es im Kreis Altenkirchen und im Westerwaldkreis die kostenlose Zeitschrift „Jahresringe“, eine Seniorenlektüre, die aber durchaus auch von jüngeren Menschen ganz gerne gelesen wird. Im Rahmen einer Feierstunde im Hotel Landhaus Krombach in Elkenroth wurde der langjährige verantwortliche Redakteur Ernst Zwipp in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Landrat Michael Lieber begrüßte das Redaktionsteam der Zeitschrift, sowie seinen Amtskollegen Achim Schwickert und die beiden Vertreter vom Verlag für Anzeigenblätter, Stephan Braun und Peter Weise.

Lieber hob lobend hervor, dass die Inhaber des Hauses Krombach eigens für diesen Termin ihr Haus noch offen gelassen hätten, denn normal sei dort in der Woche vor Weihnachten geschlossen. Der Landrat erinnerte nochmals an die Anfänge der Zeitschrift, deren erste Ausgabe am 1. Oktober 1992 erschien. Der damalige Landrat Herbert B. Blank beauftragte Ernst Zwipp, damaliger Mitarbeiter der Kreisverwaltung Altenkirchen, eine Seniorenzeitung für den Landkreis heraus zugeben. Zwipp wendete sich an drei Leiter von Seniorenheimen in denen es Hauszeitungen gab. So startete die Zeitschrift Jahresringe, damals noch mit einer Auflage von gerade einmal 5.000 Stück.

Zwipp leitete von da an das Redaktionsteam und führte diese Aufgabe auch weiter, nachdem er im Jahr 2006 in den Ruhestand ging. Er war für die Gestaltung, die Auswahl der Bilder und den Versand der Zeitschrift verantwortlich. Zwipp sei immer ein Garant für die hohe Qualität der Zeitschrift gewesen, so der Landrat und die Menschen im Kreis warteten auch stets darauf. Er selbst schätze besonders die Zeitzeugenberichte. Vergangenes aus erster Hand zu erfahren sei etwas sehr wichtiges. Lieber sprach Zwipp seinen besonderen Dank für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement aus und kündigte Ursula Düvel und Wolfgang Gnoss als nachfolgende Doppelspitze in der Redaktionsleitung an. Als einen Mann der ersten Stunde stellte der Landrat Werner Zöller vor und Erwin Sohnius Beiträge in der Zeitschrift nannte er sehr produktiv.

Lieber erklärte abschließend, dass die Finanzierung der Zeitschrift zu einem großen Teil den Sparkassen zu verdanken sei, sowie der Unterstützung aus beiden Kreishaushalten. Landrat Achim Schwickert sprach, ebenso wie zuvor sein Amtskollege allen vom Redaktionsteam für deren geleistete Arbeit seinen Dank aus, verbunden mit dem Wunsch dass es mit der Zeitschrift auch weiter gehen möge. Die Idee zu dem Projekt sei eine gute Idee gewesen, so Schwickert. Er berichtete von 14-tägigen Treffen des Redaktionsteams in denen die Vorbereitungen für die einzelnen Ausgaben erfolgten und lobte die immer neuen Ideen. Dabei sei die Zeitschrift von Anfang an auf ehrenamtliche Mitarbeit ausgelegt gewesen. Sie sei zudem keine Zeitschrift nur für ältere Leute.

Verlagsleiter Stephan Braun hielt fest, dass die Zeitschrift in den 25 Jahren ihres Bestehens jährlich viermal erscheine. Dieses ehrenamtliche Engagement könne man gar nicht hoch genug loben und sei aller Ehren wert. Der Verlag und das Redaktionsteam hätten gemeinsam schon eine ganze Menge bewegt, so Braun und rechnete Zwipp vor, dass er in den 25 Jahren etwa 3.000 Seiten produziert habe.

Zuletzt ergriff Zwipp selbst noch das Wort und erinnerte daran, dass die Zeitschrift im Jahr 2002 schon einmal kurz vor dem Aus gestanden hätte. Schon damals habe er begonnen, die Redaktionsleitung auf ehrenamtlicher Basis durchzuführen. Auch der Verlag habe aus Kostengründen schon einmal aussteigen wollen, habe die Zeitschrift dann aber gerettet indem die Seitenzahl gesenkt wurde.

Auf die Anfänge zurückblickend erzählte Zwipp, dass Landrat Blank keine Zeitschrift von „oben herab“ hätte haben wollen, sondern eine aus der Bevölkerung heraus. Zwipp dankte den Landräten Lieber und Schwickert für deren Unterstützung und erklärte zudem, dass es zwei Jahre mit je sechs Ausgaben gegeben habe, so dass man heute schon die 105. Ausgabe der Jahresringe in Händen halte. Abschließend dankte Zwipp allen vom Redaktionsteam, sowie deren Angehörigen. In der aktuellen Ausgabe wird das komplette Redaktionsteam mit seinen Aufgaben vorgestellt. Die Feierstunde wurde von einem Klarinetten-Ensemble der Kreismusikschule musikalisch umrahmt. (anna)


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