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Nachricht vom 29.12.2017    

Bildungsangebote für Neuzugwanderte transparenter gestalten

Landrat Michael Lieber unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz/Saarland. Es geht um mehr Transparenz und bessere Koordinierung der Bildungsangebote für Neubürger die zugewandert sind. Dafür wurde eine neue Stelle beim Sozialamt des Landkreises geschaffen.

Hanno Weigel, stellv. Leiter der Transferagentur und Landrat Michael Lieber bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung (vorne). Wolfgang Schuhen, Andrea Rohrbach (beide Kreisverwaltung), Natalie Kluth (Kommunale Beratung der Transferagentur) (Mitte von links) und Hans-Joachim Schwan, Holger Telke, Joachim Brenner und Bernd Kohnen (alle Kreisverwaltung) Foto: KV

Altenkirchen. Der Landkreis Altenkirchen wird künftig Bildungsangebote für Neuzugewanderte besser koordinieren und hat hierzu mithilfe eines Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Koordinierungsstelle geschaffen. Die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Rheinland-Pfalz/Saarland unterstützt den Landkreis bei diesem Vorhaben. Landrat Michael Lieber und Hanno Weigel, stellvertretender Leiter der Transferagentur, unterzeichneten am 20. Dezember eine entsprechende Kooperationsvereinbarung in Altenkirchen.

Mit der neu geschaffenen Stelle, die im Sozialamt des Landkreises angesiedelt ist, sollen Bildungsakteure besser vernetzt und Bildungsangebote besser auf die Bedarfe vor Ort abgestimmt werden. Der Landkreis kann dafür auf das sehr aktive Netzwerk Flucht und Migration zurückgreifen. Bildungskoordinatorin Andrea Rohrbach soll Bildungszugänge für über 18-jährige Neuzugewanderte stärken während sich ihr Kollege Holger Telke um Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche kümmert. In einem ersten Schritt sollen sie die Handlungsbedarfe mithilfe einer Befragung von Trägern und Schulen erfassen und die in diesen Bereichen tätigen Institutionen einbinden.

Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung erklärte Landrat Michael Lieber: „Die Integration der über 2000 Flüchtlinge, die in den letzten drei Jahren zu uns in den Landkreis gekommen sind, wie auch der vielen Migrantinnen und Migranten, die schon länger hier leben, hat oberste Priorität. Die Teilhabe an den Bildungsangeboten unseres Kreises und der schnelle Zugang zu diesen sind hier besonders wichtig, um das Ziel der zeitnahen Schul- und Arbeitsintegration zu erreichen. Mit der neu geschaffenen Stelle für die Koordinierung der Angebotslandschaft befindet sich der Kreis auf einem guten Weg.“

Durch die Kooperationsvereinbarung mit der Transferagentur RLP-SL können die Bildungskoordinatoren künftig kostenfrei an Fortbildungs- und Austauschveranstaltungen der Transferagentur teilnehmen und erhalten Zugang zu einem Netzwerk der Koordinatorinnen und Koordinatoren. „Bildungskoordinatorinnen und Bildungskoordinatoren stehen in allen Landkreisen und Städten vor ähnlichen Herausforderungen. Damit sie das Rad nicht immer neu erfinden müssen, organisieren wir den regelmäßigen Austausch zwischen den Kommunen und bieten spezielle Fortbildungen an, um sie bei dieser Aufgabe zu unterstützen“, erläuterte Hanno Weigel bei der Unterzeichnung. (PM)


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Kommentare zu: Bildungsangebote für Neuzugwanderte transparenter gestalten

3 Kommentare
Hallo Herr Rötter,
ich habe nicht nur diesen Artikel gelesen. Und sicherlich sind soziale, fachliche, methodische und individuelle Bildungskompetenzen für jeden Menschen sinnvoll (auch für Schutzsuchende aus Krisengebieten). Aber ich habe halt persönlich keine guten Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht. Das prägt mich halt. Ich bin auch für eine bunte Welt. Aber eine Welt mit Grenzen ... sonst hat man grenzenlose Probleme. Ich wünsche Ihnen ein schönes Jahr 2018 und Deutschland ein Land nit weniger Polizeieinsätzen als 2017.
#3 von Hanno Weber, am 01.01.2018 um 12:25 Uhr
Hallo Herr Weber, sie haben aber außer der Überschrift schon auch den Artikel gelesen? Damit soll ja den Neuzugewanderten Mitbürgern eben die Integration und die Selbstständigkeit in unsere Gesellschaft ermöglicht werden. Damit diese auf eigenen Füßen stehen können.
#2 von Ralf Rötter, am 01.01.2018 um 09:18 Uhr
Typisch. Für Flüchtlinge ist Geld da.
#1 von Hanno Weber, am 30.12.2017 um 08:36 Uhr

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