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Nachricht vom 12.01.2018    

Pflegethemen im „Haus Mutter Teresa“ erörtert

Das Thema „Pflege“ stand im Mittelpunkt eines Informationsaustauschs in der Wohn- und Pflegeeinrichtung „Haus Mutter Teresa“ in Niederfischbach. Dort traf sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit Heimleiterin Ingrid Appelkamp.

Ingrid Appelkamp und MdB Erwin Rüddel trafen sich zum Gespräch. Foto: Reinhard Vanderfuhr

Niederfischbach. Einig waren sich die beiden Gesprächspartner darüber, dass für die Altenpflege, ebenso wie für die Kinderkrankenpflege, Spezialisierung elementar ist. Dabei erneuerte der pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion seine Forderung, „dass bei der Erstellung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ebenso wie bei der späteren Umsetzung vor Ort die beiden Ausbildungsgänge Kinderkrankenpflege und Altenpflege gleichberechtigt zur generalistischen Pflegeausbildung mit ihren Vertiefungsmöglichkeiten Pädiatrie oder Altenpflege behandelt werden müssen“.

Insbesondere vor dem Aspekt des demografischen Wandels mit immer älter werdenden und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen könne auf das Angebot der Vertiefung der Altenpflege, wie der Kinderkrankenpflege nicht verzichtet werden. Gleichwohl gelte es die Arbeitsbedingungen in der Pflege – und hier speziell auch in der Altenpflege – zu verbessern. Heimleiterin Irene Appelkamp sieht darin eine „gesamtwirtschaftliche Aufgabe“ und merkte an: „Wir brauchen in der Altenpflege mehr Köpfe.“

Das griff der Gesundheitspolitiker auf und verwies auf den gefundenen Kompromiss, wonach in der Pflege alle Ausbildungsmöglichkeiten gleichberechtigt überall nebeneinander stehen. Zur Intention des Begriffes bei den Pflegeberufen merkte er an: „Wir dürfen keine potentiellen Pflegekräfte verlieren und von der Ausbildung ausgrenzen. Das gilt eben auch für Auszubildende mit Hauptschulniveau sowie Umschüler oder Quereinsteiger.“

Dies würde zu unübersehbaren Versorgungsengpässen führen, die zu Lasten der Pflegebedürftigen sowie der vorhandenen Pflegekräfte gehen. Dazu gehöre denn auch die Sicherstellung einer wohnortnahen Ausbildung im ländlichen Raum. Trotz notwendiger fortschreitender Digitalisierung im Gesundheits- und damit ebenso im Pflegebereich waren sich Ingrid Appelkamp und Erwin Rüddel einig: „Roboter können menschliche Zuwendung nicht ersetzen!“ (PM)


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