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Nachricht vom 14.01.2018    

Freiwillige Feuerwehr Berod erhielt neues Fahrzeug

Der Löschzug Berod der VG-Feuerwehr Altenkirchen veranstaltete am 13. Januar einen Tag der offenen Tür. In dessen Rahmen erfolgte auch die offizielle Übergabe eines neuen Fahrzeuges an die Einheit. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF), dass mit sechs Kräften besetzt werden kann. Das neue MLF war das letzte neu zu beschaffende Fahrzeug im Rahmen des Fahrzeugkonzeptes der Verbandsgemeinde und hat rund 195.000 Euro gekostet.

Symbolische Schlüsselübergabe an den Wehrführer des Löschzuges Berod, Oliver Euteneuer, durch VG-Bürgermeister Fred Jüngerich. Fotos: kkö

Berod. Am Samstag, 13. Januar öffnete der Löschzug Berod seine Tore. Die Feuerwehr hatte zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnte der Bürgermeister der VG Altenkirchen nicht nur einen Kameraden befördern, sondern auch die Schlüssel für ein neues Fahrzeug an den Wehrführer Oliver Euteneuer übergeben. Uwe Henn ist mit Wirkung vom 9. September zum Hauptlöschmeister befördert worden. Die ausgehändigte Urkunde kann man als Unikat bezeichnen, da sie die Unterschrift des ersten Beigeordneten Heinz Düber trägt, aber vom nunmehr amtierenden VG Bürgermeister, Fred Jüngerich, überreicht wurde.

Im Anschluss überreichte Jüngerich den symbolischen Schlüssel, den die Vertreter des Aufbauherstellers, Firma Ziegler, extra mitgebracht hatten. Er wünschte den Einsatzkräften, trotz der nunmehr hochmodernen Ausstattung wenig Einsätze und immer gesunde Heimkehr. Er ging dann kurz auf das Fahrzeug ein. Es handelt sich um ein mittleres Löschfahrzeug (MLF) das mit seiner Beladung in den Bereichen Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung eingesetzt werden kann. Die Kosten für das neue Fahrzeug betragen rund 195.000 Euro wovon das Land 50.000 Euro als Förderung trägt. Der Förderverein der Feuerwehr Berod steuerte 10.157 Euro für die Beschaffung zusätzlicher Ausrüstung bei. So verblieb für die Verbandsgemeinde ein Betrag von rund 135.000 Euro.

Ralf Schwarzbach, Wehrleiter der VG Altenkirchen, beschrieb dann kurz das neue Fahrzeug. Dieses MLF hat eine Besatzung von sechs Einsatzkräften. Es verfügt über einen Wassertank mit 1200 Liter Inhalt sowie über einen Schaummitteltank mit 60 Litern Inhalt. Die Pumpe leistet 2000 Liter pro Minute bei einem Druck von 10 bar. Das Fahrgestell, ein MAN mit Straßenantrieb, hat eine Leistung von 250 PS. Weiter sind auf dem Fahrzeug zwei Wärmebildkameras, 1 Messgerät zur Messung von Gefahrstoffen, die Feuerwehr Berod stellt auch einen Teil der Gefahrstoffgruppe auf VG Ebene, verlastet. Ein Lichtmast mit 6 x 50 Watt LED Scheinwerfern sowie eine Umfeldbeleuchtung ist ebenfalls vorhanden. Diese Umfeldbeleuchtung ist blendfrei ausgeführt und sorgt für die sichere Entnahme von Geräten und verhindert Stolperunfälle im Bereich des Fahrzeuges.



Die Feuerwehr Berod konnte neben den Kameraden aus den anderen vier Einheiten der Verbandsgemeinde, auch Abordnungen aus den umliegenden Wehren Flammersfeld, mit Wehrleiter Stefan Krämer, aus Hattert, Puderbach und Oberdreis, aus Dierdorf, Kroppach-Giesenhausen und Borod sowie viele Bürger begrüßen. Der Kreisfeuerwehrinspekteur Dietmar Urrigshardt sowie sein Vorgänger Ekkehard Müller und der Wehrleiter a.D. der VG Altenkirchen, Günter Imhäuser waren ebenfalls nach Berod gekommen. Vom Rat der Verbandsgemeinde waren unter anderen Dagmar Hassel und Bernd Lindlein anwesend. Auch die Ortsbürgermeisterin Ginette Ruchnewitz stattete „Ihrer“ Feuerwehr einen Besuch ab. Es wurde bis in die Abendstunden gefachsimpelt aber auch manche Anekdote nochmals zum Besten gegeben. (kkö)



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