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Nachricht vom 17.01.2018    

SGD Nord: Vögel im Winter richtig füttern

Kälte, Schnee und Eis: Besonders im Winter finden heimische Singvögel oftmals nur wenig Nahrung. Wer den Tieren helfen möchte, richtet Futterstellen auf dem Balkon, dem Fensterbrett oder im Garten ein. Damit dies richtig gelingt, gibt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Obere Naturschutzbehörde praktische Tipps

Foto: SGD Nord

Region. Bei der Fütterung lassen sich viele Vogelarten beobachten. So stellen sich die hungrigen Kohl- und Blaumeisen meist zuerst ein. Etwas seltener lassen sich die kleineren Sumpf-, Hauben- und Tannenmeisen blicken. In Siedlungsbereichen fliegen insbesondere Haussperlinge in die Futterhäuschen. Die Amsel meidet dieses länger, weil sie lieber angefaulte Äpfel vom Boden frisst, wohingegen der Buchfink oder der Dompfaff Sonnenblumenkerne bevorzugt. Um an den fettreichen Inhalt zu gelangen, öffnen sie diese geschickt mit ihrem Schnabel. Auch Elstern und Eichelhäher erscheinen gern am Futterplatz, seltener ist der Specht oder der Erlenzeisig.

Zur ausgewogenen Ernährung benötigen Vögel in erster Linie eiweißreiche Insekten, besonders, um ihre Jungen gesund zu versorgen und aufzuziehen. Deshalb ist es für sie die beste Hilfe, wenn die verbliebenen und ökologisch intakten Lebensräume erhalten bleiben. Dazu kann jeder Einzelne beitragen: Mit vielfältigen Blumenwiesen im naturnahen Garten und dem Verzicht von chemischen Pflanzenschutzmitteln.

Tipps zur Vogelfütterung
Wenn Sie Vögel jetzt im Winter gern füttern wollen, sollten Sie zunächst einen geeigneten Futterplatz auswählen. Dieser sollte vor Nässe geschützt und für Katzen sowie andere Fressfeinde unerreichbar sein. Wichtig ist die regelmäßige Säuberung des Futterhauses und der Bodenfläche darunter, denn über verdorbenes Futter und Kot können Krankheiten verbreitet werden. Deswegen sollte das Futter auch häufiger und in kleinen Mengen ausgestreut werden.




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Besonders Kinder haben Freude daran, Futterglocken selbst herzustellen. Grundlage dafür sind Rindertalg und Margarine. In einem Topf erhitzt, kann man das flüssige Fett mit Sonnenblumenkernen, Haferflocken und Weizenkleie anreichern, bis ein fester Brei entsteht. Diesen lässt man etwas abkühlen und füllt ihn in einen Blumentopf oder eine halbe Kokosschale. Dabei sollte ein Stöckchen als Anflugmöglichkeit für die Tiere eingearbeitet werden. Wer Futterhäuschen aufstellt, sollte Mischfutter aus Sonnenblumenkernen, Haferflocken und Rosinen ausstreuen, welches auch im Fachhandel erhältlich ist. (PM)


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