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Nachricht vom 19.01.2018    

Sturmtief bewegte ungewöhnliche Fracht in Betzdorf

Ein Trampolin mit beachtlichen Maßen und Gewicht setzte der Orkan "Friederike" in Betzdorf kurzerhand um. Aber das geschah nicht ohne Schadensspur. Mit einer Prise Humor schilderte Ralph Böhmer das Sturmereignis dem AK-Kurier.

Die Macht von "Friederike" zeigte sich unter anderem in Betzdorf. Fotos: gw

Betzdorf. Da staunte Ralph Böhmer im Hubertusweg in Betzdorf nicht schlecht. Was er am Donnerstagmittag, 18. Januar, als sich die heimatlichen Wohnräume auf einmal drastisch verdunkelten, für den Beginn eines erneut drohenden Unwetters gehalten hatte, entpuppte sich beim Öffnen der Haustüre als ein Trampolin von beachtlichem Ausmaß.

Das Sprunggerät mit einem Durchmesser von 4,20 Meter hatte sich kurzerhand vom gegenüberliegenden Grundstück des Nachbarn mit Hilfe von Sturmtief Friedrike auf den Weg gemacht, den Jägerzaun der Familie Böhmer sowie den angrenzenden Vordergarten im Flug überquert, um sich hochkant an der Haustüre festzuhalten und somit Ralph Böhmer den Weg nach draußen zu verwehren.

Mit vereinten Kräften und Mithilfe der Nachbarschaft gelang es das schwere Gerät auseinander zu bauen und an seinen Ursprungsort zurück zu befördern. Der überaus sportliche Langstreckenläufer und Übungsleiter des VfL Kirchen, Ralph Böhmer, will dem drängenden Werben des Flugobjekts allerdings nach eigenem Bekunden nicht nachgeben, und weiterhin statt dem Trampolinspringen lieber dem Laufsport frönen.

Zaun, Dach und Haustüre haben den stürmischen Angriff leider nicht unbeschadet überstanden. Wer sich ein Trampolin in den Garten stellt, sollte sichere Bodenverankerungen verwenden. Diese bieten zwar auch keinen hundertprozentigen Schutz bei Sturm, halten das Gerät aber in den meisten Fällen am Boden. Am sichersten ist es das Trampolin im Herbst komplett abzubauen und einzulagern. (GW)


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Kommentare zu: Sturmtief bewegte ungewöhnliche Fracht in Betzdorf

1 Kommentar
Das sieht ja schlimm aus! Zum Glück war keine Person vor dem Haus, als das Trampolin angeflogen kam! Wie man sieht, ist nicht alles gut, was von oben kommt! Man kann sich nur wünschen, dass die eigenen Nachbarn ihre monströsen Spielgeräte gut sichern oder, wie im Bericht geraten, besonders nach einer frühzeitigen Sturmwarnung abbauen!
#1 von Anja Saftig, am 19.01.2018 um 19:52 Uhr

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