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Nachricht vom 29.01.2018    

Wissener Frauenkarneval: Über vierstündiges Programm begeisterte Frauen und Männer

Was die Wissener Kfd-Frauen jedes Jahr auf die Bühne zaubern, ist wirklich phänomenal. Über vier Stunden beste Unterhaltung boten die neun Frauen und zahlreiche Ehrengäste im Pfarrheim.

Das große Finale bot wie immer viele Superlative. Fotos: Regina Steinhauer

Wissen. Getreu dem Motto: „Singen, tanzen, lachen – Blödsinn machen“ luden die Kfd-Frauen auch in diesem Jahr wieder zum Frauen-Karneval ins Pfarrheim ein. Und weil es beim letzten Mal so schön war, durften bei der Sitzung am Samstagabend, 27. Januar, auch die Herren der Schöpfung die heiligen Hallen betreten, die sonst in der Karnevalszeit fest in Frauenhand sind.

Ein buntes Programm wartete auf die rund 150 kostümierten Gäste.
„Den Ernst des Lebens auf Seite legen und sich vom Karnevalsvirus anstecken lassen“ - das forderte Sitzungspräsidentin Helga Muders bei ihrer Begrüßung, denn die fünfte Jahreszeit ist einfach die Schönste im Jahr. Gut gelaunt ging es bald mit dem Programm los.

Ob beim Bankgespräch zwischen vergesslichen Opas oder im „entspannten“ Sommerurlaub – die Frauen schlüpften in die verschiedensten Rollen und brachten das Publikum zum Lachen. Im Hotel „Zum Weißen Röß’l“ waren Parallelen zum neuen hiesigen Restaurant- und Hotelbetrieb nicht ganz zufällig gewählt und die Hoteldame (Ela Muhs) versuchte den exorbitanten Zimmerpreis zu rechtfertigen. Dick und Doof machten ihrem Namen alle Ehre und auch im sportlichen Dress konnten sich die Frauen sehen lassen.

Auch Johannes Ortheil, der ebenfalls schon zum Ensemble des Frauenkarnevals gehört, schlüpfte wieder in diverse Rollen. Ob als sagenumwobener Saunagast oder als „Bacchus – der Gott des Weines“, der mit seiner Weinkönigin Sigrun die schönsten Lieder trällerte, machte er wie immer eine gute Figur.

Ab sofort regelmäßig im Programm des Wissener Frauen-Karnevals wird sicher Kaplan Heep sein, der beim Frisörbesuch genaue Vorstellungen hatte: Vorne lang, hinten kurz. Die besten Voraussetzungen brachte er dafür nicht gerade mit.

Als wenn das noch nicht genug wäre, wurden auch in diesem Jahr wieder besondere Ehrengäste eingeladen. Allen voran natürlich der amtierende Karnevalsprinz Marco I. Der Zwanzigjährige freute sich sehr, mit dabei zu sein und das närrische Treiben im Pfarrheim mitzuerleben.

Auch Pastor Martin Kürten gab sich die Ehre und stieg wieder in die Bütt. Leider hatte er keine guten Nachrichten mitgebracht. Er machte sich Gedanken über eine Nebentätigkeit, denn die Gottesdienste sind schon lange nicht mehr lukrativ: Defizit im Klingelbeutel! Zusammen mit Küster Claus Behner ist er auf himmlischer Mission unterwegs und bietet nun Beerdigungs-Komplett-Pakete an. „Wenn Sie umziehen wollen nach Parterre, rufen Sie an, ich helf Ihnen gerne“ lautet sein Slogan.
Für eine musikalische Überraschung sorgten Christoph Becker und Jockel Schmidt, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Sie brachten Lieder aus der Verbandsgemeinde Wissen mit und trafen damit den Geschmack des Publikums. Es wurde kräftig mitgesungen und geschunkelt bei Liedern wie „Klatschkäsdung“ oder „Im Selbacher Tälche“.

Wie auch im letzten Jahr sorgte die Männer-Tanzgruppe „De Drömdöppe“ aus Lohmar für Begeisterung. Mit akrobatischen Höchtsleistungen und synchronen Bewegungen ließen sie nicht nur die Frauenherzen höher schlagen. Von den Herren ernteten sie viel Bewunderung.

Fürs große Finale griffen die Damen noch einmal tief in die Kfd-Trickkiste. Beim Rollator-Tango schwebten sie elegant übers Parkett und mit einer fulminanten ABBA-Show, bei der auch Björn und Benny alias Jörg Walterschen und Christoph Schäfer nicht fehlen durften, zeigten sie ihr Showtalent und legten eine perfekt choreografierte Bühnenshow hin.

Vom Team der Kfd-Frauen aktiv dabei waren in diesem Jahr: Alex Wendler, Agnes Brück, Christa Schneider, Natascha Brucherseifer, Sigrun Ortheil, Ursula Schwan, Steffi Wittershagen, Ela Muhs und Helga Muders.

Die gelungene Premiere des diesjährigen Programms begeisterte die weiblichen und männlichen Zuschauer gleichermaßen und motivierte alle Aktiven und Helfer für zwei weitere Sitzungen – aber diesmal nur für die Frauen. Denn Kfd heißt ja: Keine Frau daheim! (rst)



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