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Nachricht vom 06.02.2018    

Zahnrettungs-Boxen sind in der VG Wissen im Einsatz

Der Arbeitskreis Jugend/Bildung der Zukunftsschmiede Wissen hat in zahlreichen Schulen, Kindergärten und Sportstätten Zahnrettungsboxen verteilt. Bei Zahnunfällen können Zähne oder Zahnbruchstücke gerettet und in vielen Fällen wieder eingesetzt werden. Solche Unfälle passieren häufiger, als man vermutet. Die spezielle Zahnrettungs-Box hilft, einen Zahn oder Bruchstücke wieder im Gebiss einsetzen zu können.

An der Grundschule in Wissen erfolgte die Übergabe der Zahnrettungsbox von Jochen Stentenbach von Verwaltung an Schulleiter Lukas Fuchs, mit dabei Arbeitskreisleiter Thomas Löb (von links). Fotos: Verwaltung

Wissen. „Was ist denn das, eine Zahnrettungsbox?“ fragte so manches Schulkind, als Arbeitskreisleiter Thomas Löb gemeinsam mit Jochen Stentenbach von der Wissener Verwaltung die Boxen kürzlich verteilte. Ganz einfach: Bei einem Zahnunfall, z. B. in der Turnhalle oder auf dem Pausenhof, muss ein ausgefallener Zahn oder ein Zahn-Bruchstück eingesammelt und zum Lehrer/Trainer/Sekretariat/Hausmeister gebracht werden. Die Zahnrettungs-Box ist meistens im Verbandskasten gelagert. Ohne den Zahn zu reinigen, wird dieser einfach in die dortige kleine Flasche eingelegt, welche eine spezielle Nährlösung enthält. Dann muss innerhalb von 48 Stunden ein Zahnarzt aufgesucht werden.

Die Chancen, einen Zahn oder ein Zahnbruchstück wieder einzusetzen, stehen bei Lagerung in einer Zahnrettungsbox gut. Voraussetzung ist allerdings, dass eine solche Box vorhanden ist und das Personal der jeweiligen Einrichtung darüber informiert ist. Hier greift das sogenannte Zahnrettungs-Konzept, welches gut durchdacht und geplant ist. Es gibt Aufkleber, wo man die Box findet, Flyer und Plakate, und die Standorte sind sofort unter www.zahnunfall24.de abrufbar. Wird eine Zahnrettungsbox verbraucht, erhält die Schule oder Einrichtung zügig und kostenlosen Ersatz, wenn sie sich beim Lieferanten meldet.



In der Verbandsgemeinde Wissen wurde der Bedarf bei allen Schulen, Kindergärten und Sportstätten abgefragt. Folgende Einrichtungen wurden bzw. werden mit einer Zahnrettungsbox ausgestattet: Alle Grundschulen (Wissen, Birken-Honigsessen, Katzwinkel), die Marion-Dönhoff-Realschule plus mit Großsporthalle, die Berufsbildenden Schulen Wissen mit Sporthalle, die Kitas in Wissen (Adolph-Kolping, Apfelbaum, Villa Kunterbunt, St. Katharina und Kleine Hände), die Kita Löwenzahn in Katzwinkel, die Zentrale Sportanlage (Stadion) in Wissen, das Siegtalbad, die Glück-Auf-Halle in Katzwinkel, das Jugendzentrum (OT) in Wissen sowie das Rathaus Wissen. Hier sind während der Öffnungszeiten bzw. beim Sport auch abends/an Wochenenden die Zahnrettungsboxen im Notfall aufzufinden. Weitere Standorte könnten folgen.

Die Einrichtungen dankten dem Arbeitskreis Jugend/Bildung und es bleibt zu hoffen, dass es weiterhin möglichst wenige Zahnunfälle geben wird. Für den Notfall ist jedenfalls gesorgt. Ansprechpartner in der Verwaltung sind Jochen Stentenbach oder Ursula Brenner.

Der Arbeitskreis Jugend/Bildung bedankt sich beim Jugendamt des Kreises Altenkirchen, Horst Schneider, für die Initiative zur Umsetzung des Zahnrettungs-Konzeptes in der Verbandsgemeinde Wissen. (PM)


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