Werbung

Nachricht vom 07.02.2018 - 07:37 Uhr    

Keine Jagd auf Wölfe

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) kritisiert die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner, die die Tötung von Wölfen befürwortet. Der Wolf ist keine Gefahr für den Menschen. Seit der Rückkehr der Wölfe im Jahr 2000 gab es keinen einzigen Fall, bei welchem sich ein freilebender Wolf aggressiv gegenüber einem Menschen gezeigt hat.

Wolf. Foto: Harry Neumann

Quirnbach. Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland ist hingegen eine Bereicherung für die Biodiversität und die Ökosysteme. Zudem übt der Wolf in seinem Lebensraum vielfältigen ökologischen Einfluss aus.

„Frau Klöckner sollte sich besser dafür einsetzen, dass sich die Gesellschaft wieder an das Leben mit dem erneut einheimischen Wolf gewöhnt und ihn willkommen heißen. Die Forderung nach einer Bejagung des Wolfes dient wohl eher Lobbyinteressen und widerspricht dem europäischen Artenschutzrecht. Wir werden daher alle rechtlichen Schritte ausschöpfen, um den erneuten Angriff auf das Bundesnaturschutzgesetz und das europäische Artenschutzrecht zu verhindern“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NI.


Kommentare zu: Keine Jagd auf Wölfe

3 Kommentare

@Sewilo Taiwas. Was sie da von sich geben ist nur Meinung und an Polemik fehlt es auf keinen Fall. Russische Wolfsforscher haben herausgefunden das 93% aller gerissenen Tiere weder alt noch krank waren und jetzt?! Der Spitzenprädator im "Ökosystem" oder in den meisten Habitaten ist übrigens immer noch der Mensch. Wo sind die Fakten das Wölfe "wichtige Einflussfaktoren" sind? Kommen sie mir nur nicht mit der Leuphana Universität - aber die werden sie nicht einmal kennen. Hörensagen ist Meinung! Falls sie es noch nicht gemerkt haben - die Naturschutzlobby ist in Deutschland an Platz 1 und greift auch in ihre Geldbörse! Die direkten Kosten pro Jahr und Wolf liegen bei ca. 10.000 € alles andere kommt noch oben drauf! Ergänzend liegen z.B. die EEG-Kosten bei ca. 350 € pro Jahr und Haushalt...
#3 von Gerd Dumke, am 09.02.2018 um 16:47 Uhr
Die grüne Lodenlobby mobilisiert jede Maus, um den Wolf loszuwerden. Dumm nur, dass sich Politiker mit strafrechtlich relevanten Vergehen outen. Die Frau Glöckner versteht die Polarisierung wohl als die neue Initiative für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Der Wolf gehört zurück in seine alte Heimat, weil er als Spitzenprädator ganz oben in der Nahrungskette steht und damit wichtiger Einflussfaktor in unserem komplexen Ökosystem ist. Ein Jäger kann im Regelfall kein Wild nach Schwächen selektieren, im Gegenteil, er will meistens das vitalste Stück. Wer Augen hat, kann das nachlesen. Wer keine Lust dazu hat, kann es gerne lassen, sollte sich dann aber aus der sachlichen Debatte raushalten. Es ist Sachverstand gefragt und keine Meinung.
#2 von Sewilo Taiwas, am 08.02.2018 um 10:27 Uhr
Von den angeführten Beschreibungen stimmt vielleicht die erste. Der Rest sind Fake-News. Die Biodiversität nimmt nach dem Biologen Dr. Kay ab. Die höchste Biodiversität finden sich auf Weideflächen und das sind Wölfe kontraproduktiv. Wölfe haben keinen Einfluss auf Ökosysteme - es gibt nicht eine wissenschaftliche Arbeit die das belegt - schon gar nicht in Kulturlandschaften. Wer dann noch Duckmäusertum und Schicksalsergebenheit einfordert der ist im freiheitlichen Deutschland irgendwie falsch aufgehoben und zeigt welch Geistes Kind er ist!
#1 von Gerd Dumke, am 07.02.2018 um 13:12 Uhr

Aktuelle Artikel aus der Vereine


„Boule Alaaf“: DJK Betzdorf lädt zum Turnier

Betzdorf. Für Samstag, den 23. Februar, hat die DJK Betzdorf zu ihrem 7. „Boule Alaaf“ für Triplettes eingeladen. Dabei ...

Kirchener KFD-Frauen luden zum Karneval

Kirchen-Katzenbach. Wehe, wenn sie losgelassen! Am Donnerstag (14. Februar) feierten die Damen der katholischen Frauengemeinschaft ...

Seniorenakademie Horhausen hat die Ayas-Stiftung zu Gast

Horhausen. Die Seniorenakademie der Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena Horhausen lädt für Mittwoch, den 13. März, um 15 Uhr ...

Badminton: Altenkirchener Teams starten dynamisch ins Jahr

Altenkirchen. Bei den Sportlern des Badminton-Clubs Atenkirchen (BCA) ist bisher von Winterblues keine Rede. Während die ...

Wissener Tollitäten sind mobil

Wissen. Die heiße Phase des Karnevals beginnt und die vielen Termine für die Wissener Prinzessin Marion I. und Kinderprinzessin ...

Feuerwehr spendet Stadtfest-Erlös an Kinderschutzdienst

Kirchen. Dass Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr ein großes Herz haben, das erklärt sich durch ihr Engagement für die Mitbürger ...

Weitere Artikel


Forst: Gartenhütte brannte lichterloh

Forst. Am Dienstagabend, 6. Februar wurde die Feuerwehr Hamm/Sieg gegen 17.50 Uhr alarmiert. Die Leitstelle in Montabaur ...

Wezek GmbH aus Steinbach/Sieg und TIME unterzeichnen Kooperation

Steinebach/Wissen. Das Technologie-Institut für Metall und Engineering (TIME) ermöglicht der regionalen Industrie und dem ...

IHK-Konjunkturumfrage: Wirtschaft wächst weiter

Region. Ausgehend von einer starken Position zum Jahreswechsel 2017/18 wächst die Wirtschaft im IHK-Bezirk weiter. Das geht ...

Bad Honnef AG: wiederholt Top-Lokalversoger Strom & Gas

Bad Honnef. Lucas Birnhäupl, Marketingleiter der Bad Honnef AG, freut sich über das Ergebnis: „Dass wir gut sind, wissen ...

Sparkasse Westerwald-Sieg gründet Stiftergemeinschaft

Bad Marienberg. Zudem besteht auf Grund der aktuellen Niedrigzinsphase das Risiko, dass das zur Verfügung stehende Kapital ...

Wanderer erlebten Winterzauber im Nationalen Naturerbe Stegskopf

Daaden/Emmerzhausen. Spannende und eindrucksvolle Stunden erlebten die Teilnehmenden der Exkursion „Winterzauber rund um ...

Werbung