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Nachricht vom 21.02.2018    

Kleiderspende für die Kleinsten am DRK-Klinikum Kirchen

Eine Gruppe von Müttern, die teils selbst Kinder zu früh entbunden hatten, wissen um die kleinen Größen und den Bedarf an entsprechnder Kleidung. Sie nähten die wärmende Kleidung in den Minigrößen für "Frühchen" und übergaben die Kleiderspende an das DRK-Krankenhaus in Kirchen. Dort stieß die Kleiderspende für die Winzlinge auf große Freude und Begeisterung.

Von rechts: Anja Anderson, Dr. Salem El-Hamid (Chefarzt), Sr. Carolin Utsch und Sr. Susanne Niehs. Foto: Krankenhaus

Kirchen. Chefarzt Dr. Salem El-Hamid, Stationsschwester der P16, Susanne Niehs, und Kinderkrankenschwester Carolin Utsch, nahmen am Dienstag den 20.02.2018 eine ganz besondere Spende für unsere kleinsten Patienten am DRK Krankenhaus Kirchen auf der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation entgegen.

Anja Andersson aus Waldbröl überreichte dem Krankenhaus selbstgenähte wärmende Tücher, Baby-Hemdchen und -Hosen (Säuglingsgröße 50), Halstücher, Mützen, die speziell für den Einsatz auf einer Früh- und Neugeborenen-Station entwickelt wurden. Aufknöpfbare Ärmel und gebundene Hemdchen, die sich bei Bedarf, z.B. bei körperlichen Untersuchungen, mühelos öffnen lassen und damit die Belastung für den Säugling deutlich herab senken.

"Diese Sachen sind nicht nur funktional, sondern vor allem auch sehr schön", freute sich Chefarzt Dr. Salem El-Hamid, verantwortlich für die Kinder- und Jugendmedizin am DRK Krankenhaus Kirchen.

Die Stationsschwester der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation, Sr. Susanne Niehs und die Kinderkrankenschwester Carolin Utsch nahmen die Sachen gerne für ihre kleinsten Patienten am Haus entgegen und regten eine weitere Zusammenarbeit an. "Wir sind auf solche Spenden angewiesen und danken den beteiligten Damen für Ihr ehrenamtliches Engagement", hieß es von den Schwestern.




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Andersson erläuterte, dass sich die Gruppe aus Müttern die gerne helfen möchten, zum Teil selbst frühgeborene Kinder entbunden haben, über Facebook kennen gelernt haben, inzwischen eine Facebook-Gruppe „Regenbogen-Wunder“ bildeten und aus ganz Deutschland zusammengesetzt ist.

"Wir haben uns erst vor rund einem halben Jahr gegründet und haben nähende Mütter aus Reichshof/Denklingen (Denise Wolf), Flensburg (Jasmin Jacobsen), Bernau bei Berlin (Marion Neuhaus), Leipzig (Ulrike Heßberg), Landau (Verena Heupel) und Altenstadt (Julia Köhler). Die Gruppe hat inzwischen sieben Frauen, die Stoffe aus Spenden zu Kinderkleidung und Accessoires nach eigenem Kredo zusammen näht und an Früh- und Neugeborenen-Stationen deutschlandweit spenden", berichtete Andersson.

"Wir sind keine Experten, sondern Mütter, die sich das Nähen für den guten Zweck autodidaktisch beigebracht haben", so Andersson weiter, "wir möchten einfach nur helfen. Wir nähen nicht nur für „Frühchen“, sondern auch für „Sternenkinder“, das heißt für verstorbene Kinder damit sie schöne wärmende Kleidung tragen können, wenn sie beigesetzt werden. Hierfür suchen wir Unterstützung beim Nähen, wie auch Spenden für Stoffe, oder Stoffspenden selbst", erklärte Andersson. Infos bei Facebook unter Regenbogen-Wunder. (PM)


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