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Nachricht vom 14.07.2007    

Arbeit familienfreundlicher machen

Eine gemeinsame Informationsveranstaltung des AWO-Kreisverbandes Altenkirchen und des Lokalen Bündnisses für Familien in Wissen über das Thema "familienfreundliche Arbeitsbedingungen" fand jetzt im evangelischen Gemeindehaus in Wissen statt.

Wissen. Uta Hemmerich-Bukowski von der rheinland-pfälzischen Informationsstelle für innovative Arbeitszeitmodelle, "Zeitzeichen", erläuterte in ihrem Vortrag in Wissen die Vorteile familiengerechter Arbeitsbedingungen, von denen Mitarbeiter und Betriebe gleichermaßen profitierten. Wenn Beruf und Familie besser miteinander vereinbart würden, seien Eltern auch zufriedenere Arbeitnehmer. So seinen sie seltener krank, Fehlzeiten gingen zurück, der Erziehungsurlaub werde kürzer und Kosten für die Wiedereingliederung sänken.
Notwendige Voraussetzung dafür sei eine gesicherte Kinderbetreuung mit flexibleren Öffnungszeiten der Kindergärten und Grundschulen in Ganztagesform. Thorsten Wehner, Landtagsabgeordneter und AWO-Kreisvorsitzender, ist zuversichtlich, dass durch die Übergabe der Kindergärten in der Verantwortungsbereich der Verbandsgemeinde demnächst eine flexiblere Betreuung angeboten werden kann.
Anke Enders-Eitelberg, Geschäftsführerin der Landfrauen, wies auf Vorbehalte bei den Unternehmen hin, wenn es darum gehe, familienfreundliche Maßnahmen zu finanzieren. "Dabei müssen solche Lösungen nicht notwendigerweise viel Geld kosten", sagte die Referentin, die individuelle Absprachen, Arbeits- oder Vertretungspläne unter den Beschäftigten als hilfreiche Maßnahmen nannte.
Claudia Altwasser, die ebenfalls mit im Podium saß, hat entsprechende Beschäftigungs- und Jobsharingmodelle in ihrem Kommunikationsbüro schon umgesetzt und wurde für ihre familienbewusste Personalpolitik mit dem "audit brufundfamilie" der gemeinnützigen Hertie-Stiftung zertifiziert.



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