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Nachricht vom 23.03.2018    

Möbelhalle der Neuen Arbeit ist umgezogen

Die Möbelhalle des Vereins Neue Arbeit e.V. ist umgezogen. Vom neuen, zentralen Standort in der Rathausstraße 2 in Altenkirchen versprechen sich die Macher der Neuen Arbeit bessere Möglichkeiten, das Angebot der Möbelhalle zu präsentieren. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft waren zur Eröffnung erschienen.

Stefanie Schneider, Geschäftsführerin der Neuen Arbeit in Altenkirchen, konnte zur Eröffnung der Möbelhalle am neuen Standort unter anderem die Beigeordneten Wolfgang Conzendorf und Manfred Maurer (von links) aus der Verbandsgemeinde Flammersfeld begrüßen. (Fotop: kkö)

Altenkirchen. Mit dem Umzug von der Siegener Straße an den neuen Standort in der Rathausstraße 2 rückt die Möbelhalle der Neuen arbeit e. V. in die Stadtmitte. Die neuen Räume, in denen ehemals das Autohaus Hottgenroth-Farrenberg und danach „Schuhland“ beheimatet waren, bieten laut Neue Arbeit-Geschäftsführerin Stefanie Schneider die Möglichkeit, an einem zentralen Standort die Waren und Angebote noch besser zu präsentieren.

Schneider betonte, nach zahlreichen Umzügen habe man nun auf rund 400 Quadratmetern Fläche viel Platz und auch helle Räume, „in denen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich wohlfühlen können.“ Der Standort an der Siegener Straße (ehemals Firma Krug) werde weiterhin als Lagerfläche genutzt. „Wir haben oft die Situation, Räume in unserem Haus verändern zu müssen, um diese den Maßnahmen anzupassen. Das Mobiliar wurde bisher ‚irgendwo‘ abgestellt, da der Platz fehlte. Nun können wir diese Räume dafür nutzen“, so Schneider. Sie nannte auch die Möglichkeit der Ausweitung der Produktpalette. So seien Wildholzmöbel (Unikate) sowie die Metallkunst ebenso hier angesiedelt wie auch Second-Hand-Kleidung.

Josef Zolk, Vorsitzender des Vorstands der Neuen Arbeit, machte in seiner Rede darauf aufmerksam, dass die Möbelhalle gute, nicht mehr genutzte Möbel aufarbeite und dann weiter veräußere. Dabei wolle man nicht der verlängerte Arm der Abfallwirtschaft sein. Damit spielte er auf den Sitz des Abfallwirstschaftsbetriebes einige Meter weiter an. „Wir, das heißt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bieten den Menschen, die es brauchen, eine Alternative.“ Zolk bedankte sich für das Erscheinen zahlreicher Vertreter aus den Verbandsgemeinden Hamm, Altenkirchen und Flammersfeld.

Geschäftsführerin Stefanie Schneider nannte dann auch Zahlen: So sind im Bereich der Möbelhalle vier Auszubildende, eine Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst sowie einige im Bereich Arbeitsgelegenheit (AGH) tätig. Und ganz offensichtlich arbeiten sie gerne dort: Noch am Vorabend der Eröffnung nämlich musste auf die schnelle eine Wand gestrichen werden. Möbelhallen-Leiter Bodo Richter nahm sich dieser Aufgabe selber an und erhielt nach kürzester Zeit Unterstützung durch die Auszubildenden, die eigentlich bereits Feierabend gemacht hatten. Dies, so Schneider, zeige die Verbundenheit der bei der Neuen Arbeit Tätigen mit der Idee und den Gedanken des Vereins, der längst zu einem anerkannten Leistungserbringer in Sachen Eingliederung geworden ist. (kkö)



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