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Nachricht vom 24.03.2018    

Von Weyerbusch in die Welt: der „Raiffeisenliner“

Die Genossenschaftsidee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen ist eine weltweite Erfolgsgeschichte. Zum 200. Geburtstag findet das Raiffeisenjahr mit vielen Aktivitäten nicht nur im Raiffeisenland statt. Am Ort seiner ersten Bürgermeister-Station, in Weyerbusch, ist jetzt ein ganz besonderer Werbeträger für die Raiffeisen-Bewegung entstanden und wirbt dort für den Sozialreformer, seine Ideen und seine Heimat – und nicht nur dort.

Vom Westerwald in die Welt trägt der „Raiffeisenliner“ die Ideen des Sozialreformers und Kommunalpolitiker Friedrich Wilhelm Raiffeisen. (Foto: kkö)

Weyerbusch. In Weyerbusch, wo Friedrich Wilhelm Raiffeisen von 1845 bis 1848 als Bürgermeister wirkte, hat man sich etwas Besonderes ausgedacht, um an den Sozialreformer zu erinnern. Die Spedition Höhner hatte auf die Anfrage der Ortsgemeinde, wie man mitwirken könne, schnell eine Antwort: mit einem „Raiffeisenliner“.

Alles begann Ende Mai 2017
Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Dietmar Winhold, Cornelia Obenauer von der Verbandsgemeindeverwaltung und Brigitte Schmitz, Firma Planen Schmitz, traf sich die Familie Höhner Ende Mai 2017. Die Projektleitung bei der Spedition Höhner lag von da an bei Furrparkleiter Matthias Hassel. Die Spedition stellte ihre Idee vor und das Ganze nahm Gestalt an – getreu dem Raiffeisen-Motto: „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“ So nahm Cornelia Obenauer Kontakt zum Raiffeisenbüro 2018 in Berlin auf, um die Nutzung des Logos genehmigen zu lassen. Brigitte Schmitz stellte den Kontakt zum Designer Stefan Stanev her. Ortsbürgermeister Winhold kümmerte sich um die Zustimmung der Raiffeisengesellschaft.

Die folgende Umsetzung erforderte von allen viel Geduld: Es wurde ein komplett neues Fahrzeug geordert. Das ist mit allen modernen technischen Hilfsmitteln und Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Der kreative Kopf Matthias Hassel brachte die Ideen der Teilnehmer zeichnerisch zu Papier. Fotos von Erhard Höhner und Cornelia Obernauer sowie Roland Böhringer, der viele Fotografien aus der Region und besonders von Stationen Raiffeisens erstellt hat, bildeten die Grundlagen. Diese Bilder, bearbeitet von Stefan Stanev und umgesetzt von Planen Schmitz, zieren nun den „Raiffeisenliner“ und zeichnen mit der „Historischen Raiffeisenstraße“ den Lebenslauf Raiffeisens nach - von Hamm über Weyerbusch und Flammersfeld bis ins heutige Neuwied. Die Macher der Spedition Höhner bedanken sich bei allen, die dieses Projekt ermöglicht und unterstützt haben.



Öffentliche Premiere beim Weyerbuscher Backestag
Das Fahrzeug wird im normalen Speditionsbetrieb eingesetzt und soll so im Inland und dem angrenzenden Ausland auf die Raiffeisenidee und die Region aufmerksam machen. So wie Raiffeisens Idee mit der Gründung des „Weyerbuscher Brodvereins“ von hier aus seinen Ausgang nahm, wirbt der „Raiffeisenliner“ heute von Weyerbusch aus für die Ideen und die Region. „Bei Veranstaltungen“, sagen Projektleiter Matthias Hassel und Geschäftsführer Marc Höhner, „wird der Raiffeisenliner ein Anziehungspunkt für Jung und Alt werden.“ Erstmalig wird er am 22. April, beim Backestag in Weyerbusch, öffentlich zu sehen sein. Der nächste bereits feststehende Termin ist das Stadtfest in Altenkirchen am ersten Maiwochenende. Informationen zum „Raiffeisenliner“ gibt es online: www.raiffeisenliner.de. Für Anfragen zu Terminen ist Marc Höhner erreichbar (Tel. 0 26 86 98 79 10). (kkö)


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