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Nachricht vom 27.03.2018 - 12:44 Uhr    

Fürthener Kita im Netzwerk „Ich kann kochen!“

Die Kindertagesstätte (Kita) „Die Fantastischen Vier“ aus Fürthen ist Partner-Kita im bundesweiten Netzwerk von „Ich kann kochen!“ Damit wird hier nun noch größerer Wert auf gesunde und ausgewogenen Ernährung und den wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln gelegt. Unter anderem soll auch ein eigenes „Kita-Kinderkochbuch“ entstehen. Das berichtet die Kita in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die Fürthener Kita „Die Fantastischen Vier“ ist Partner-Kindertagesstätte im bundesweiten Netzwerk von „Ich kann kochen!“ (logo: ichkannkochen.de)

Fürthen. „Die Fantastischen Vier“ sind dabei: als Partner-Kindertagesstätte (Kita) im bundesweiten Netzwerk von „Ich kann kochen!“ Darüber berichtet die Kita in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Initiatoren der Sarah Wiener Stiftung und die Barmer Ersatzkasse qualifizieren Fach- und Lehrkräfte im pädagogischen Kochen mit Kindern. Auch die Sozialassistentin Ramona Henn nahm an einer „Ich kann Kochen!“-Fortbildung teil. Jetzt heißt es: „Ran an die Töpfe!“ Als qualifizierte „Kita isst besser – 3 Sterne Plus“-Kita soll das tägliche Angebot an Obst, Rohkost und Joghurt durch frische, selbst zubereitete, ausgewogene Mahlzeiten erweitert werden. Möhren schälen, Kartoffeln stampfen, Kräuter hacken: hier lernen die Kinder, wie es geht und wieviel Spaß es macht, eigene Rezepte auszuprobieren. In der praktischen Ernährungsbildung möchten die Erzieherinnen der Kita den Kindern das Pflanzen, Ernten und Verarbeiten von verschiedenen Lebensmitteln näher bringen. Aber auch die Küchenhygiene, Organisatorisches, Handwerk sowie das Aufräumen und Spülen gehören dazu.

Die Kita „Die Fanta 4“ hat viel vor: So soll laut Pressemitteilung beispielsweise mit Hilfe der „Gemüseackerdemie“ ein kleiner Gemüseacker angelegt werden, den die Kinder selbst bepflanzen und anschließend ernten können. Aus den selbst geernteten Lebensmitteln werden dann leckere Rezepte gekocht. Hierbei soll die Wertschätzung für Lebensmittel gesteigert werden. Ein eigenes „Kita- Kinderkochbuch“ soll im Rahmen des Projektes „Bücher sind Freunde“ entstehen. Hier werden ausschließlich Rezepte verschriftlicht, die die Kinder der Kita selber ausprobiert haben. Denn wer selbst kocht, ernährt sich in der Regel gesünder. Kinder, die über Ursprung und Verarbeitung von Lebensmitteln Bescheid wissen, können sich selbstbestimmt und nachhaltig ernähren. Außerdem schult Kochen Alltagskompetenzen.

So soll den Kindern Raum für „Geschmackserfahrungen“ gegeben werden. Das heißt „erschmecken mit allen Sinnen“. Schmecken fängt mit den Augen an. Durch fühlen und riechen kann man schon Einiges über die Lebensmittel erfahren. Sogar hören kann man sie: Ein Apfel klingt beim Aufschneiden oder Kauen lauter als eine Banane. Dadurch lernt man bereits die Konsistenz des Lebensmittels kennen. Zum Schluss schmeckt man mit dem Mund und der Zunge. Auch die „Urwaldäffchen“ (U3) sollen durch „Ich kann Kochen!“ spannende Erfahrungen sammeln können. (PM)



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