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Nachricht vom 29.03.2018    

„Die Trauminsel“ zeigt, wie wichtig Heimat ist

Die junge Theatergruppe „Shatat“, zum großen Teil bestehend aus syrischen Flüchtlingen, die schon während ihrer Flucht gemeinsam kleine Stücke spielten, hat die Eigen-Inszenierung „Die Trauminsel“ auf die Bühne der Stadthalle Altenkirchen gebracht.

Mit "Die Trauminsel" haben die Akteure der Theatergruppe „Shatat“ erneut einen großen Erfolg gefeiert. (Foto: Veranstalter)

Altenkirchen. Es war ein voller Erfolg, das Theaterstück „Die Trauminsel“ in der Altenkirchener Stadthalle: Die Theatergruppe „Shatat“ hat es selbst unter der Leitung von Ossama Al-Shoora entwickelt, geschrieben und inszeniert und unter großen Anstrengungen und besonderem persönlichen Engagement zu einer gefeierten Premiere geführt.

Zufluchtsort für Ruhe und Frieden
Die „Trauminsel“ stellt einen Zufluchtsort für all jene dar, die schreckliches erlebt haben und sich endlich Ruhe und Frieden wünschen. Bürgermeisterin Maria bietet ihren Gästen einen Tee an, der Papagei quasselt und verbreitet gute Laune, Gamila ist in die Jahre gekommen, will sich damit aber nicht abfinden, Adnan sucht die Liebe, Lena mag es nicht, wenn man die Pizza mit den Händen isst, Naji hat schon fast resigniert, Rahal kann die Schrecken seiner Flucht nicht vergessen, Salam sucht nur einen ruhigen Ort, um in ihren Büchern zu lesen. Ddie Charaktere auf der Insel sind so vielfältig, wie sie nur sein können. Schon bald stellen sie fest, wie schwer es eigentlich ist, in Frieden zusammen zu leben, tolerant und geduldig zu sein und die Liebe nicht zu vergessen. Und wie wichtig die Heimat ist.

Flüchtlinge begannen, Theater zu spielen
Wie kam es zum Theaterstück? Im Rahmenprogramm der Ausstellung „Flucht bewegt!“ in Altenkirchen im Oktober 2017 wurde im kleinen Pfarrsaal der katholischen Kirchengemeinde ein Theaterstück von der „Shatat“-Theatergruppe Fortschritt aufgeführt. Es folgten weitere Aufführungen, unter anderem in Betzdorf. Die Theatergruppe „Shatat“ hat sich eigenständig aus jungen Flüchtlingen aus Syrien entwickelt, deren erste Mitglieder sich schon auf dem Weg ihrer Flucht im Libanon trafen und erste kleinere Aufführungen hatten. Unter der Leitung von Ossama Al-Shoora, der selbst über das Mittelmeer geflüchtet ist, hat die Gruppe selbst das Stück „Die Trauminsel“ geschrieben, die Inszenierung entwickelt und die Proben arrangiert.

Die Veranstaltung wurde durch eine weitreichende Kooperation vom Caritasverband Altenkirchen/Aktion Neue Nachbarn im Erzbistum Köln, der Sparkasse Westerwald-Sieg, der Verbandsgemeinde Altenkirchen, der Kreisverwaltung Altenkirchen (Regionale Arbeitskreise Suchtprävention) und der katholischen Kirchengemeinde Altenkirchen ermöglicht. (PM)


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