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Nachricht vom 30.03.2018    

Die Qualität von Kita-Trägern im Blick

Kürzlich fand der dritte Fachtag zur „Qualitätsentwicklung im Diskurs“ in Zusam-menarbeit mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung (IBEB) in der Kreisverwaltung in Altenkirchen statt. Der Einladung waren insgesamt 45 interes-sierte Trägervertreter und Kindertagesstättenpersonal gefolgt.

Der Schwerpunkt des Fachtags Qualitätsentwicklung lag diesmal nicht auf der pädagogischen Arbeit der Kindertagesstätten, sondern hatte viel mehr die Träger und ihre Arbeit im Blick. (Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)

Altenkirchen. Kürzlich fand der dritte Fachtag zur „Qualitätsentwicklung im Diskurs“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung (IBEB) in der Kreisverwaltung in Altenkirchen statt. Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag diesmal nicht auf der pädagogischen Arbeit der Kindertagesstätten, sondern hatte viel mehr die Träger und ihre Arbeit im Blick. Der Einladung waren insgesamt 45 interessierte Trägervertreter und Kindertagesstättenpersonal gefolgt. Kreisbeigeordneter Klaus Schneider eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede, in der er auf die Wichtigkeit von Trägern im Bereich der Kindertagesbetreuung hinwies.

Der erste Vortrag von Professor Dr. Gerd Bosbach von der Hochschule Koblenz unter dem Thema „Daten, Zahlen und Fakten - Statistische Schlüsse und Trugschlüsse“ zeigte, dass Zahlen und Statistiken nicht nur Informationen geben, sondern diese auch verändern können. Auf interessante und humorvolle Art ließ Bosbach die Zuhörer das ein oder andere Mal auch über Zahlendreher und geschönte Statistiken lächeln. In einer Vernetzungspause konnten die Teilnehmer der Veranstaltung eigene Erfahrungen mit Statistiken austauschen und Schlüsse für die Qualität der Betreuungseinrichtungen daraus ziehen.

Dr. Inge Schreyer vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München rundete die Veranstaltung mit ihrem Vortrag zum Thema „Träger in Kindertageseinrichtungen - ihre Merkmale und Aufgabenbereiche“ ab. Sie stellte die Aqua-Studie vor, die sie von 2011 bis 2014 gemeinsam mit Kollegen durchgeführt hatte. Hier wurden Trägerstrukturen abgefragt und vor allem die Zusammenarbeit mit Kita-Leitungen in den Blick genommen. Auch die Arbeitsbedingungen und die Aufgabenverteilung war zentraler Bestandteil der Studie. Ebenfalls stellte sie ein Selbstevaluationsinstrument vor, mit dem es den Trägern ermöglicht wird, ihre eigenen Vorstellungen und Ideen anzugehen, zu verwirklichen und zu evaluieren. Dieses Instrument wurde von 2000 bis 2006 im Projekt Trägerqualität ebenso vom Institut für Frühpädagogik in München durchgeführt.

In Kleingruppen wurde sich dann über Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Kita und Träger ausgetauscht, aber auch überlegt, welche Hürden und Schwierigkeiten es gibt und wie diese im Dialog angegangen werden könnten. Ein weiterer Fachtag ist bereits in Planung und wird am 30. August zum Thema „Inklusion“ in der Kreisverwaltung stattfinden. (PM)



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