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Nachricht vom 30.03.2018    

BUND-Kreisgruppe startet Monitoring toter Wildkatzen

Der BUND Rheinland-Pfalz wird in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium und dem Landesamt für Umwelt, anerkannten Wildkatzenexperten und einem Netz aus Ehrenamtlichen ein landesweites, standardisiertes Totfundmonitoring für die Wildkatze in Rheinland-Pfalz durchführen und erproben. Darum ging es unter anderem beim BUND-Monatstreffen in Kirchen.

Kirchen/Mainz Beim Monatstreffen der BUND-Kreisgruppe Altenkirchen im März informierte der Vorstand zu aktuellen Themen und Terminen. Svenja Sürth stellte in einem Vortrag den Verein und das Thema „Lebensmittelverschwendung und Foodsharing" vor. Danach hielt Dr. Frank G. Wörner einen Impulsvortrag zur Wildkatze. Der Vortrag wurde mit der Vorstellung des neuen Wildkatzen-Projekt vom BUND-Landesverband-Rheinland-Pfalz ergänzt.

Der BUND Rheinland-Pfalz setzt sich seit vielen Jahren für den Schutz und die Erfassung der Wildkatzen ein und konnte hierdurch ein Netzwerk von ehrenamtlichen Wildkatzenbetreuern aufbauen. Durch Vorläuferprojekte des BUND zur Wildkatze sind bereits umfangreiche genetisch verifizierte Wildkatzennachweise in Rheinland-Pfalz vorhanden. Im Projekt sollen vorhandene Daten über die Verbreitung der Wildkatze transparent gemacht und zusammengeführt werden. Durch Öffentlichkeitsarbeit soll die Bevölkerung für den Wildkatzenschutz sensibilisiert werden und die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen.




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Der BUND wird in den kommenden zwei Jahren gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium und dem Landesamt für Umwelt, anerkannten Wildkatzenexperten und einem Netz aus Ehrenamtlichen ein landesweites, standardisiertes Totfundmonitoring für die Wildkatze in Rheinland-Pfalz durchführen und erproben. Nach Ende der Projektlaufzeit soll es dauerhaft und mit reduziertem Aufwand betrieben werden können. Neben den bisher vorhandenen Informationen zum Vorkommen der Wildkatze sollen dadurch weitere wichtige Informationen zur Verbreitung und vor allem über die Gefährdungsursachen der Wildkatzen gewonnen und Artenschutzmaßnahmen entwickelt werden. Ansprechpersonen für den Kreis Altenkirchen werden Wolfgang Stock und Sonja Schütz als vorläufige Vertreterin sein. Wolfgang Stock wird Meldungen über verendete Tiere mit Verdacht auf Wildkatze nachgehen, den Fund protokollieren und das Tier eventuell in Absprache mit dem Jagdpächter aufnehmen, um es zu einer Sammelstelle zu bringen. (PM)


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