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Nachricht vom 22.09.2009    

Grüne sahen sich bei der WFG in Altenkirchen um

Bei der Wirtschafts-Förderungs-Gesellschaft (WFG) des Kreises Altenkirchen informierten sich jetzt die Grünen-Politiker, darunter die Bundestagskandidatin Dr. Hildegard Lingnau.

Altenkirchen. Der Sprecher der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Gerd Dittmann, der Unternehmensberater und grüne Vertreter in der Gesellschafterversammlung, Peter Müller, der Unternehmensberater Michael Mückler, sowie die Bundestags-Kandidatin Dr. Hildegard Lingnau, besuchten auf Einladung die Wirtschafts-Förderungs-Gesellschaft des Kreises Altenkirchen (WFG). Sie machten sich über die Arbeit der WFG, die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die heimischen Betriebe, sowie über die umfangreichen Hilfestellungen der WFG ein Bild.
Den Erfahrungen der Wirtschaftsförderung zufolge hat sich die Finanz- und Wirtschaftskrise sehr unterschiedlich auf die Unternehmen im Kreis ausgewirkt: Einige Unternehmen sind sehr stark betroffen, andere weniger. Von Soforthilfen (wie beispielsweise Liquiditätsberatungen) abgesehen, bemüht sich die Wirtschaftsförderung sowohl die Unternehmen strukturell zu unterstützen und für die Zukunft fit zu machen (Verbesserung der maschinellen Ausstattung, Aufbau von Netzwerken, Durchführung von Fortbildungen, Mediation etc.), als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern (Verbesserung der Infrastruktur, Regionalmarketing, Personalwerbung etc.).
Besonders intensiv diskutierten die Grünen und die Wirtschaftsförderer - vertreten durch die Geschäftsführer Berno Neuhoff und Oliver Schrei sowie den GF des neu gegruendeten Technologie-Institutes fuer Metall und Engineering (TIME), Dr. Polzin, die Brancheninitiative Metall (BIM), die ihr Angebot für ca. 600 mittelständische Unternehmen (ca. 20.000 Arbeitsplätze in Betrieben über 20 Mitarbeitern) bereitstellt und Teil des landeweiten Clusters "Metall und Keramik" ist. Die BIM arbeitet arbeitsteilig in den drei Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald.
Wie wichtig regionales Wirtschaften auch für andere mittelständische Unternehmen der Region ist, wurde den Grünen auch bei einem Besuch der Birkenhof-Brennerei in Nistertal (Westerwald) in der letzten Woche bewusst, die viele ihrer Produkte vor allem in der Region vermarkten. Den Metall-Unternehmen und der Brennerei ist ferner gemein, dass sie sich durch Qualität und Innovation im Wettbewerb behaupten, nicht über niedrige Preise. Die Grünen und die Wirtschaftsförderer stellten übereinstimmend fest, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen der heimischen Wirtschaft, der Altenkirchener Wirtschaftsförderung und den politischen Anliegen der Grünen gibt (Interesse an hochwertigen Produkten, Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, "networking", Energie- und Klimabewusstsein, Zukunftsorientierung etc.) und verabredeten ein Folgetreffen, bei dem es vor allem um Möglichkeiten der Kreis- und Regionalentwicklung (und das heißt unter anderem um den Ausbau der touristischen Infrastruktur und die Klimaschutzinitiative) gehen wird.



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