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Nachricht vom 12.04.2018    

Rheinischer Westerwald: Pilotregion für Mobilfunkstandard „5G“?

Geht es nach dem CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, wird der Bundestagswahlkreis Neuwied-Altenkirchen, der rheinische Westerwald, Pilotregion für die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration „5G“. Damit sollen auch die mobilen „Funklöcher“ zwischen Rhein, Westerwald und Siegerland endlich geschlossen werden. Diesen Vorschlag hat der Abgeordnete bereits dem zuständigen Minister in Berlin vorgelegt.

Geht es nach dem CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, wird der Bundestagswahlkreis Neuwied-Altenkirchen, der rheinische Westerwald, Pilotregion für die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration „5G“.(Foto: Erwin Rüddel, MdB)

Kreisgebiet. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel verfolgt das Ziel, den heimischen Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen zur Pilotregion für die Mobilfunktechnologie „5G“, dem modernen Nachfolger der LTE-Netze, zu machen – und im gleichen Zug die mobilen „Funklöcher“ zwischen Rhein, Westerwald und Siegerland endlich zu schließen. In diesem Sinn hat sich Rüddel an den zuständigen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, gewandt. In seinem Schreiben an den neuen Minister begrüßt Erwin Rüddel dessen Initiative zum Ausbau der digitalen Infrastruktur und zur Schließung mobiler „Funklöcher“ insbesondere in ländlichen Regionen.

Auf Initiative von Rüddel und der heimischen CDU hatte auch die CDU Rheinland-Pfalz die Beseitigung von Funklöchern in ihr Wahlprogramm übernommen. Gleichwertige Lebensverhältnisse hingen immer stärker auch mit guten Mobilfunk- und Breitband-Netzen zusammen. Die Mobilfunkversorgung im Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen bezeichnet Rüddel in seinem Schreiben an den Minister „aufgrund diverser ‚Löcher‘ bislang als unzureichend. „Das ist umso bedauerlicher, als dass meine Heimat – obwohl überwiegend ländlich strukturiert – mit einer ganzen Reihe mittelständischer Weltmarktführer und ‚Hidden Champions‘ aufwartet“, informiert der heimische Abgeordnete.

Rüddel schlägt nun vor, seinen Wahlkreis „Rheinischer Westerwald“ als Testregion für den Ausbau der Mobilfunktechnologie „5G“ auszuwählen. Einerseits gehören die Kreise Altenkirchen und Neuwied zu den ersten, die seinerzeit von Minister Alexander Dobrindt beim Förderprogramm „Breitbandausbau“ berücksichtigt wurden, andererseits beklagen Unternehmen und Privatleute nach wie vor etliche „Funklöcher“. Mit Blick auf die Tatsache, dass der Bund derzeit eine Melderegister für die vorhandenen Funklöcher aufbaut, richtet Rüddel zugleich einen Appell an die hiesigen Kreisverwaltungen, regionale Meldemöglichkeiten einzurichten, damit Meldungen von Firmen und Bürgern über bekannte Funklöcher gesammelt und dann kompakt nach Berlin weitergegeben werden können. (PM)


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Kommentare zu: Rheinischer Westerwald: Pilotregion für Mobilfunkstandard „5G“?

5 Kommentare
@ Axel Eppich
Da muss ich Sie korrigieren. Die gesundheitsschädigende Wirkung von Mobilfunk- und WLAN-Strahlung wurde sehr wohl in zahlreichen Studien nachgewiesen. Diese Studien waren zu einem Teil bereits vor der flächendeckenden Einführung der Technologie vorhanden und bekannt, wurden allerdings von der betroffenen Telekommunikationsindustrie unter den Teppich gekehrt und wurden politisch ignoriert, weil die daraus dringend gebotenen Konsequenzen, wie so vieles andere auch, politisch nicht gewollt waren. Verantwortung für die Bevölkerung, wieder mal Fehlanzeige! Informationen zu den negativen Auswirkungen lassen sich leicht recherchieren. Dabei sollte aber jedem klar sein, dass der Telekommunikationsindustrie – bei allem was für sie auf dem Spiel steht – für z.B Lobbyvertreter und verharmlosende Desinformationskampagnen, astronomische Summen und damit umfassende Möglichkeiten zur Einflussnahme zur Verfügung stehen.

@ Hans Joachim Petermann
Vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis. Diese Art des Umgangs von Herrn Rüddel mit kritischen Andersdenkenden kennen wir ja bereits aus vielen anderen Bereichen (Gesundheitswesen, Bankenregulierung, Handelsabkommen, Militäreinsätze, etc.) Was es für unsere Demokratie und unsere Meinungsfreiheit bedeutet, wenn gewählten Volksvertreter andere als ihre eigene Auffassung unterdrücken und blockieren, kann sich jeder selbst ausmalen.
#5 von Ingeborg Merzhäuser, am 15.04.2018 um 12:17 Uhr
Mal von der Gesundheit abgesehen, ob eine Strahlung gesundheitsgefährdend ist oder nicht, ist bisher noch nicht bewiesen. Aber der Artikel bzw. die Argumente des Herrn Rüddel zeigen nur seine Unkenntnis. Bestehende Funklöcher mit der 5G Technik zu stopfen ist schlichtweg absurd. Weil, es gibt bisher gar keine 5g geeigneten Handys oder Smartphones. Und ob die bestehenden Funkmasten 5g überhaupt ausstrahlen können, darüber ist mir nichts bekannt.
#4 von Axel Eppich, am 13.04.2018 um 22:40 Uhr
@ Merzhäuser und Eppich
Stimme Ihnen beide zu!
Hätten Sie diese Kommentare allerdings bei Twitter abgegeben, hätte Herr Rüddel sie sofort geblockt. Herr Rüddel mag nämlich keine Andersdenkenden bzw. Kritik an seiner Person.

#3 von Hans Joachim Petermann, am 13.04.2018 um 22:40 Uhr
5G? Wird denn unsere Gesundheit nicht bereits jetzt schon durch überall aus dem Boden sprießende Funkmasten, das permanent (unnötig) ansteigende Datenvolumen und die zahllosen WLAN-Funknetze, über alle Maßen belastet?? Wer solche Politiker hat, braucht defintiv keine Feinde mehr. –nicht nur meine Meinung–
#2 von Ingeborg Merzhäuser, am 13.04.2018 um 07:22 Uhr
es wurde bis heute noch nicht mal geschafft LTE oder 4g flächendeckend auszubauen. Und jetzt 5G, einfach lächerlich. Ausserdem sind die meisten Handys oder Smartphones für 5g gar nicht geeignet.Vielleicht braucht Herr Rüddel da ein wenig Nachhilfeunterricht.
#1 von Axel Eppich, am 12.04.2018 um 17:43 Uhr

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